Demokratie | Bildung | Prävention

Und der Mensch heißt Mensch, weil er erinnert, weil er kämpft und weil er hofft und liebt, weil er mitfühlt und vergibt.
(H. Grönemeyer)
Fortbildungsmodul
Mediation - Compassiontraining - Tat-Ausgleich
Der Weg zum Mitgefühl
Verhaltensfolgenkonfrontation - Das Leid des anderen spüren
Die intrinsische Motivation, andere nicht zu verletzen und sich prosozial zu verhalten, entsteht nicht aus Angst vor Bestrafung, sondern aus Mitgefühl. Mitgefühl entwickelt sich, wenn jemand so intensiv mit den Folgen seines Verhaltens konfrontiert wird, dass emotionales Verstehen (emotionale Empathie), Betroffenheit und Erschütterung stattfinden. Mitgefühl wirkt gewalthemmend und kann zu einer dauerhaften, intrinsisch motivierten Verhaltensänderung führen – unabhängig von äußerer Kontrolle und Strafandrohungen.
Inhalte:
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Die Entwicklung von Mitgefühl.
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Ergebnisse der Sanktionsforschung.
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Grundbedürfnisse als zentrale Handlungsmotivation.
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Kommunikationstechniken: Vertiefungsfragen, Kontaktaussagen und Resonanzangebote.
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Wertschätzende Konfrontation mit den Verhaltensfolgen.
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Phasen, Struktur und Rituale des Tat-Ausgleichs.
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Auflösung von Rechtfertigungsstrategien.
