HTM-Version der WebSite "Konflikt-Kultur"
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Willkommen
Herzlich willkommen
auf der Internetseite
des Instituts für Konflikt-Kultur.
Seit 1997 bieten wir Kommunikationstrainings und Fortbildungen
zum konstruktiven Umgang mit Konflikten an und unterstützen Einzelne,
Paare, Gruppen und Organisationen bei der Lösung von Konflikten.
Groß geschrieben wird eine KULTUR, in der Konflikte nicht vermieden oder
gewaltsam ausgetragen, sondern als wertvolle Gelegenheit zur Entwicklung
verstanden werden.
Ein Schwerpunkt unserer Arbeit liegt auf dem Kontext Schule.
Die täglichen Konflikte an Schulen sind das "Unterrichtsmaterial",
mit dessen Hilfe die Schüler soziale und interkulturelle Kompetenzen erwerben und ihre emotionale
Intelligenz entwickeln können. Fest im Schulalltag verankert, sind die
unterschiedlichen Methoden der Konfliktbearbeitung nicht nur Bausteine der
Gewaltprävention, der Wertevermittlung und des sozialen Lernens, sondern
auch Teil der Schulentwicklung.
Mit den besten Wünschen

Thomas Grüner
Institutsleiter
Fortbildungen
Wir führen
Kommunikationstrainings,
Seminare zum Umgang mit Konflikten und
Fortbildungen in Mediation
für
Bildungshäuser, Fortbildungsakademien und Hochschulen.
Mitarbeiter/-innen aus sozialen Einrichtungen und
Wirtschaftsunternehmen durch.
Für den Bereich Schule und Jugendhilfe und
für den Bereich Kindergarten gibt es spezielle Fortbildungsangebote.
Kommunikationstraining
Kommunikation ist das zentrale Element jeder Beziehung.
Gute Kommunikation wird uns jedoch nicht in die Wiege gelegt.
Sie muss gelernt und geübt werden. Diesem Ziel dient das
Kommunikationstraining.
Fortbildungsinhalte
Bedürfnisse und Bedürfniskonflikte.
Zwischen Person und Verhalten trennen:
In die Tiefe gehen: Vertiefungsfragen stellen.
Verständnis zeigen: Kontaktaussagen machen.
Vertiefungsmodul
Vom Vorwurf zum Bedürfnis.
Von Eigenschaften zum Verhalten.
Vom Allgemeinen zum Eindeutigen.
Konflikte lösen
Viele Auseinandersetzungen enden in einer Eskalationsspirale, weil
jede Konfliktpartei in ihren Gefühlen und Bedürfnissen verletzt ist
und sich rächen möchte. Jeder ist in seiner Sicht der Dinge gefangen
und sucht die Schuld beim anderen. Weil keiner bereit ist, als erster
auf den anderen zuzugehen, können Missverständnisse nicht geklärt werden
und die Fronten verhärten sich. Beide Seiten reagieren empfindlich,
und beim geringsten Anlass gibt es neuen Streit.
In solchen Fällen kann es hilfreich sein, wenn eine dritte Person
- zwischen den Konfliktparteien
vermittelt,
- für eine angenehme
Gesprächsatmosphäre sorgt,
- den Konflikt zu verstehen hilft
und
- die Konfliktparteien darin
unterstützt, ihre Gefühle und
Bedürfnisse zu kommunizieren
und gute Lösungen für den
Konflikt zu finden.
Fortbildungsinhalte
Muster der Konfliktlösung.
Gedanken, Gefühle, Bedürfnisse und Bedürfniskonflikte
Verletzte Bedürfnisse als Quelle von Konflikten.
In die Tiefe gehen: Vertiefungsfragen stellen
Verständnis zeigen: Kontaktaussagen machen
Eigenes Konfliktverhalten reflektieren.
Rollenverständnis und innere Haltungen:
Zwischen Person und Verhalten trennen:
Vom Vorwurf zum Bedürfnis.
Von Eigenschaften zum Verhalten.
Vom Allgemeinen zum Eindeutigen.
Perspektivenübernahme, Einfühlungsvermögen und Empathie fördern.
Konfrontation von Schutzbehauptungen:
Verleugnungen und Verharmlosungen.
Praxisbegleitung und Supervision.
Schule und Jugendhilfe
Soziale Kompetenz und Prävention
Für den Bereich Schule und Jugendhilfe bieten wir fünf Fortbildungen an.
Jede Einrichtung kann aus diesen Bausteinen ein "Fortbildungspaket" zusammenstellen,
das ihren Bedürfnissen und Möglichkeiten entspricht. Da die einzelnen Fortbildungen auf
unterschiedliche Arten von Konflikten antworten und sich gegenseitig ergänzen, werden durch
das Zusammenfügen mehrerer Bausteine besondere Synergieeffekte erzeugt. Häufig werden die
Bausteine 1 und 2, sowie die Bausteine 3 und 4 gemeinsam gewählt.
Möglich sind auch kürzere themenspezifische Fortbildungen und Seminare, die nicht
die ganze Bandbreite eines kompletten Fortbildungsbausteins umfassen.
Auch berufsgruppenspezifische Fortbildungen sind möglich (beispielsweise für
Schulsozialarbeiter/-innen).
Ziele
Die Methoden des Fortbildungsprogramms Konflikt-KULTUR®
haben zum Ziel:
1.
die professionelle Zusammenarbeit von Lehrern und anderen Fachkräften
sowie ihre Leitungs- und Erziehungskompetenz zu fördern, um damit die
Arbeitszufriedenheit zu erhöhen, Burn-out zu verhindern und die Unterrichts-
und Arbeitsqualität zu verbessern,
2.
die einzelnen Einrichtungen in ihrem Organisationsentwicklungsprozess
zu begleiten und sie bei der Etablierung und Qualitätssicherung eines
eigenständigen pädagogischen und erzieherischen Profils zu unterstützen,
3.
soziales Lernen zu ermöglichen, emotionale und interkulturelle Kompetenzen zu entwickeln und Konflikte konstruktiv zu lösen,
4.
Kindern und Jugendlichen - konsequent, aber nicht bestrafend - Werte,
Normen, Arbeitshaltungen und soziale Spielregeln zu vermitteln,
5.
durch den Aufbau tragfähiger persönlicher Beziehungen zwischen Lehrern
und Schülern, die Lernmotivation zu steigern,
6.
die Integration der einzelnen Kinder und Jugendlichen in das soziale
System einer Gruppe oder Klasse zu fördern, um damit das Gemeinschaftsgefühl und den
Zusammenhalt zu stärken,
7.
Eigeninitiative, Engagement und Partizipation der Kinder und Jugendlichen
zu ermöglichen, um eine positive Identifikation mit der Einrichtung zu erreichen,
8.
die Resilienz bzw. psychische Widerstandsfähigkeit der Kinder und
Jugendlichen zu stärken, um damit Gewalt, Rechtsextremismus, Sucht
und andere Verhaltensauffälligkeiten zu verhindern oder zu reduzieren.
Zielgruppen
1.
Fachkräfte aus den Bereichen Pädagogik, Psychologie, Erziehung und
Bildung (Lehrer, Sozialarbeiter, Ausbilder, Erzieher usw.),
2.
Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene,
Fortbildungsorte
1.
Schulen und Kinder- und Jugendhilfeeinrichtungen, wie Jugendhäuser,
Horte und Kindergärten,
2.
Berufsbildungszentren, Ausbildungsstätten, Betriebe und Vereine,
3.
Bildungshäuser, Fortbildungsakademien und Hochschulen.
Fortbildungsbaustein 1
Das erwarte ich von dir!
Regeln des Zusammen-Arbeitens
Die Fortbildung richtet sich an alle, die erfahren möchten,
wie sie gemeinsam mit den Kolleginnen und Kollegen, eine Schulklasse souverän
führen und das Recht auf störungsfreien Unterricht durchsetzen können, ohne dazu
auf einen autoritär-bestrafenden Erziehungsstil zurückgreifen zu müssen. Ziel ist
es, einer Klasse Werte und Arbeitshaltungen zu vermitteln, sowie eine konstruktive
Arbeitsatmosphäre und die Grundbedingungen für effektives Lernen zu schaffen.
Die Fortbildungsteilnehmer/-innen lernen
-
was Verhaltensregeln wirksam und erfolgreich macht
-
eigene Regeln zu entwickeln, z. B. zu den Themen Pünktlichkeit, Arbeitsmaterial und Hausaufgaben
-
effektive Ruhe- und Aufmerksamkeitsregeln kennen
-
wie sie Unterrichtsstörungen minimieren können
-
wie sie die Schüler positiv motivieren können, sich an Regeln zu halten
-
auf Regelverstöße adäquat zu reagieren und passende Konsequenzen zu finden
-
sich auf einheitliche Vorgehensweisen und Konsequenzen bei Regeleinhaltungen und Regelverletzungen zu einigen,
-
mit schwierigen Fällen umzugehen
-
die Merkmale eines nichtbestrafenden Erziehungsstils kennen
-
wie sie langfristig den Erfolg der Arbeit sichern können.
Je mehr Lehrer/-innen mit dem Ziel eines störungsfreien Unterrichts zusammenarbeiten
d.h. dieselben Regeln anwenden und einheitlich auf die Regeleinhaltung und auf Regelverletzungen
reagieren, desto leichter und erfolgreicher wird die Arbeit sein. Deshalb sollten
möglichst viele Lehrer/-innen einer oder mehrerer Klassen bzw. Klassenstufen
an der Fortbildung teilnehmen.
Dauer: 4 Tage / ca. 32 Std.
Baustein 1+2 zusammen: 6 Tage / ca. 48 Std.
In jedem Baustein sind Praxisbegleitungstage enthalten.
Sie dienen dazu die Erfahrungen der Fortbildungsteilnehmer/-innen mit
der Umsetzung der Methoden im eigenen Unterricht zu reflektieren, auftauchende
Schwierigkeiten zu lösen, die Methodensicherheit zu vertiefen und die eigenen
Handlungsmöglichkeiten zu erweitern.
Fortbildungsinhalte
1. Den Wald lichten!
Verhaltenserwartungen klären
2. "Das erwarte ich von dir!“
Verhaltensregeln formulieren
3. "Gut gemacht!“
Positives Verhalten anerkennen
4. Die Niederungen des Alltags
Das Regelverhalten dokumentieren
5. "Das lass ich nicht durchgehen!“
Jeder Regelverstoß hat Konsequenzen
6. Der Tag X
Verhaltensregeln einführen
7. Konsequent und wertschätzend
Regeln ohne Bestrafung durchsetzen
8. Bedingungen der Nachhaltigkeit
Die Arbeit im Klassenteam
Fortbildungsbaustein 2
Bei STOPP ist Schluss!
Regeln des Zusammen-Lebens
Die Fortbildung richtet sich an alle, die lernen möchten, wie die
alltäglichen Konflikte zwischen Kindern und Jugendlichen in Schulklassen oder
festen Gruppen genutzt werden können, um soziales Lernen anzuregen und emotionale
Kompetenzen zu stärken.
Die Fortbildungsteilnehmer/-innen erfahren, wie sie mit Mobbing, mit Konflikten zwischen
den Geschlechtern, mit interkulturellen Konflikten, mit Gruppenkonflikten und mit Außenseitern
arbeiten können und wie sie Kinder und Jugendliche dazu anleiten können
-
die eigene Meinung offen zu äußern und die Meinungen anderer zu respektieren,
-
soziale Spielregeln für das Zusammenleben zu entwickeln und sich gegenseitig bei der
Einhaltung dieser Regeln zu unterstützen,
-
unsoziales Verhalten von Mitschülern oder Gruppenteilnehmern konstruktiv zu kritisieren
und prosoziales Verhalten anzuerkennen,
-
problematische Verhaltensweisen unter Mithilfe der Klasse oder Gruppe in kleinen,
realistischen und überprüfbaren Schritten abzubauen.
Die Arbeit an den Regeln des Zusammen-Lebens hat positive Auswirkungen auf das
soziale Klima. Der respektvolle Umgang miteinander, die gegenseitige Wertschätzung und
der Zusammenhalt werden gestärkt. Die positiven Beziehungserfahrungen wirken sich zudem auf
die Lernmotivation aus und führen zu einem verbesserten Arbeits- und Lernklima.
Wenn Fortbildungsteilnehmer/-innen eine Klasse zur Verfügung stellen,
werden die entsprechenden Methoden in der direkten Arbeit mit Schülern demonstriert.
Dauer: 4 Tage / ca. 32 Std.
Baustein 1+2 zusammen: 6 Tage / ca. 48 Std.
In jedem Baustein sind Praxisbegleitungstage enthalten. Sie dienen dazu die Erfahrungen
der Fortbildungsteilnehmer/-innen mit der Umsetzung der Methoden im eigenen Unterricht zu
reflektieren, auftauchende Schwierigkeiten zu lösen, die Methodensicherheit zu vertiefen und
die eigenen Handlungsmöglichkeiten zu erweitern.
Fortbildungsinhalte
1. Respekt lernen
Gutes Lernklima durch gutes Sozialklima
2. Sich kümmern
Lernmotivation durch Beziehung
3. Fürs Leben lernen
Soziales Lernen
4. Die Klassengemeinschaft fördern
Der Klassenrat
5. „Alle die schon mal...!“
Kontakt aufbauen
6. „In meiner Klasse nervt mich...!“
Verletzungen in soziale Spielregeln verwandeln
7. Kommunikationsregeln einführen
Abwertungen konfrontieren.
8. Ausreden ablehnen
Verleugnungen und Verharmlosungen.
9. Zwischen Person und Verhalten trennen
10. Gruppendynamik steuern
11. Regeleinhaltung und individuelles Sozialverhalten
12. Persönlich werden
Gefühle und Bedürfnisse miteinander teilen
13. Spielerisch leicht
Konzentration üben
Fortbildungsbaustein 3
Wenn zwei sich streiten - hilft ein Dritter!
Mediation und Streitschlichtung
Viele Auseinandersetzungen enden in einer Eskalationsspirale, weil jede Konfliktpartei in ihren
Gefühlen und Bedürfnissen verletzt ist und sich rächen möchte. Jeder ist in seiner Sicht der
Dinge gefangen und sucht die Schuld beim anderen. Weil keiner bereit ist, als erster auf den
anderen zuzugehen, können Missverständnisse nicht geklärt werden und die Fronten verhärten sich.
Beide Seiten reagieren empfindlich, und beim geringsten Anlass gibt es neuen Streit.
In solchen Fällen hilft ein festes Konfliktlösungsritual wie die Mediation, bei der eine dritte
Person zwischen den Konfliktparteien vermittelt und das Recht auf gewaltfreie Konfliktlösung
betont. Ausgebildete Mediatoren, Konfliktlotsen oder Streitschlichter, bringen beide Seiten an
einen Tisch, sorgen für eine angenehme Gesprächsatmosphäre, helfen den Konflikt zu verstehen,
und unterstützen die Suche nach einer guten Lösung.
Mit Hilfe der Mediation lernen die Beteiligten
-
sich an Gesprächsregeln zu halten und konstruktiv zu streiten,
-
über (verletzte) Gefühle und Bedürfnisse zu reden,
-
sich in andere hineinzuversetzen (Perspektivenübernahme und Einfühlungsvermögen),
und andere Sichtweisen zu respektieren,
-
die Hintergründe und Ursachen eines Konflikts besser zu verstehen,
-
konstruktiv mit Wut und Ärger umzugehen und ihre Impulse besser zu kontrollieren,
-
Wünsche zu äußern, Friedensangebote zu machen und fair zu verhandeln,
-
Kompromisse zu finden und Abmachungen einzuhalten.
Die Fortbildung richtet sich an alle, die menschliches Verhalten besser verstehen und ihre Kommunikations- und Konfliktlösekompetenzen verbessern möchten. Mediation ist in vielen Situationen einsetzbar.
Auch die Ausbildung von Jugendlichen zu Mediatoren, Konfliktlotsen oder Streitschlichtern,
wird thematisiert.
Dauer: 8 Tage / ca. 64 Std.
Baustein 3+4 zusammen: 12 Tage / ca. 96 Std.
Die Praxisbegleitung ist integraler Bestandteil der Fortbildungsbausteine 3 und 4.
Sie hat zum Ziel, Mediation und TOA nachhaltig in der Struktur der Einrichtung zu verankern
und gibt den Fortbildungsteilnehmern die Möglichkeit, eigene Fälle zu reflektieren.
Um die Integration in die Struktur und den Arbeitsalltag einer Einrichtung zu gewährleisten,
sollte auf 75 Kinder und Jugendliche mindestens ein Fortbildungsteilnehmer kommen.
Fortbildungsinhalte
Muster der Konfliktlösung.
Grundlagen und Ziele der Mediation.
Gedanken, Gefühle, Bedürfnisse und Bedürfniskonflikte.
Verletzte Bedürfnisse als Quelle von Konflikten.
In die Tiefe gehen: Vertiefungsfragen stellen.
Verständnis zeigen: Kontaktaussagen machen.
Eigenes Konfliktverhalten reflektieren.
Phasen und Struktur der Mediation:
Rollenverständnis und innere Haltungen:
Zwischen Person und Verhalten trennen:
Vom Vorwurf zum Bedürfnis.
Von Eigenschaften zum Verhalten.
Vom Allgemeinen zum Eindeutigen.
Perspektivenübernahme, Einfühlungsvermögen und Empathie fördern.
Konfrontation von Schutzbehauptungen:
Verleugnungen und Verharmlosungen.
Umgang mit Hindernissen, Blockaden, Widerständen und Schwierigkeiten.
Die organisatorische Verankerung in der Einrichtungsstruktur.
Bedingungen der Nachhaltigkeit.
Fallstricke und ihre Überwindung.
Jugendliche als Mediatoren:
Praxisbegleitung und Supervision.
Fortbildungsbaustein 4
Das machst du wieder gut!
Der Täter-Opfer-Ausgleich im pädagogischen Kontext
Es gibt das schöne Sprichwort: "Zu einem Streit gehören immer zwei." Doch nicht immer
sind beide Konfliktparteien gleichermaßen für einen Konflikt verantwortlich. Manchmal wird
die Gewalt nur oder überwiegend von einer Seite ausgeübt. Oder es kommt zu Sachbeschädigungen.
In solchen Fällen ist es wichtig, dass den Geschädigten deutlich gemacht wird, dass sie kein
Recht auf Gegengewalt aber ein Recht auf Wiedergutmachung haben. Hierzu ist der
Täter-Opfer-Ausgleich (TOA) geeignet. Er wird ausschließlich von Erwachsenen geleitet
und ist als pädagogische Maßnahme für die Gewalthandelnden verpflichtend. Die Leiter
des TOA ergreifen Partei für die Geschädigten. Die Aggressoren werden mit den Folgen
der Tat und dem Erleben der Opfer konfrontiert und ihre Schutzbehauptungen und
Rechtfertigungsstrategien werden thematisiert. Sie erhalten die Gelegenheit,
die verursachten Schäden und Verletzungen durch persönliches Handeln wiedergutzumachen.
Die Geschädigten lernen,
-
ihre Angst zu überwinden und über das Erlittene zu reden,
-
Wiedergutmachungen einzufordern und
-
sich selbstbewusst aber gewaltfrei und damit konstruktiv gegen Gewalt zu wehren.
Die Aggressoren lernen,
-
die Opferperspektive und die Folgen ihres Handelns kennen,
-
dass ihr Verhalten persönliche Konsequenzen hat und
-
dass zwar ihr Verhalten abgelehnt wird, nicht aber ihre Person.
Die Fortbildung richtet sich an alle, die menschliches Verhalten besser verstehen, ihre Kommunikations- und Konfliktlösekompetenzen verbessern und
den Umgang mit Rechtfertigungsstrategien trainieren möchten. Die entsprechenden
Techniken sind in vielen Situationen einsetzbar. Auch das Einüben von Interventionstechniken
bei Fällen von Ausgrenzung und Mobbing ist Bestandteil der Fortbildung.
Dauer: 8 Tage / ca. 64 Std.
Baustein 3+4 zusammen: 12 Tage / ca. 96 Std.
TOA für ausgebildete Mediatoren: 6 Tage / 48 Std.
Die Praxisbegleitung ist integraler Bestandteil der Fortbildungsbausteine 3 und 4.
Sie hat zum Ziel, Mediation und TOA nachhaltig in der Struktur der Einrichtung zu verankern
und gibt den Fortbildungsteilnehmern die Möglichkeit, eigene Fälle zu reflektieren.
Um die Integration in die Struktur und den Arbeitsalltag einer Einrichtung zu gewährleisten,
sollte auf 75 Kinder und Jugendliche mindestens ein Fortbildungsteilnehmer kommen.
Fortbildungsinhalte
Muster der Konfliktlösung.
Grundlagen und Ziele des TOA.
Rollenverständnis und innere Haltungen:
Gedanken, Gefühle, Bedürfnisse und Bedürfniskonflikte
Verletzte Bedürfnisse als Quelle von Konflikten.
In die Tiefe gehen: Vertiefungsfragen stellen.
Verständnis zeigen: Kontaktaussagen machen.
Eigenes Konfliktverhalten reflektieren.
Phasen und Struktur des TOA:
Indikation und Kontraindikation für den TOA.
Zwischen Person und Verhalten trennen:
Perspektivenübernahme, Einfühlungsvermögen und Empathie fördern.
Konfrontation von Schutzbehauptungen:
Verleugnungen und Verharmlosungen.
Helfersyndrom, Rettungsfantasien und Täter-Trance.
Umgang mit Hindernissen, Blockaden, Widerständen und Schwierigkeiten.
Die organisatorische Verankerung in der Einrichtungsstruktur.
Bedingungen der Nachhaltigkeit.
Fallstricke und ihre Überwindung.
Praxisbegleitung und Supervision.
Umfang der Fortbildungsbausteine
Übersicht
An einem Strang ziehen!
Werte und Regeln vermitteln
| |
Baustein |
Std. |
Tage |
| 1 |
Das erwarte ich von dir! Regeln des
Zusammen-Arbeitens |
32 |
4 |
| 2 |
Bei STOPP ist Schluss! Regeln des
Zusammen-Lebens |
32 |
4 |
| 1 + 2 |
Regeln des Zusammen-Arbeitens und -Lebens |
48 |
6 |
Konflikte konstruktiv lösen!
Mediation und Täter-Opfer-Ausgleich (TOA)
| |
Baustein |
Std. |
Tage |
| 3 |
Wenn Zwei sich streiten - hilft ein Dritter!
Mediation / Streitschlichtung |
64 |
8 |
| 4 |
Das machst du wieder gut! Täter-Opfer-Ausgleich |
64 |
8 |
| 3 + 4 |
Mediation und Täter-Opfer-Ausgleich |
96 |
12 |
| 5 |
TOA für ausgebildete Mediatoren |
48 |
6 |
Das System der Schikane
Strategien gegen Mobbing
| |
Baustein |
Std. |
Tage |
| 6 |
Mobbingprävention und -intervention |
48 |
6 |
Der Programmzeitraum ist variabel und erstreckt sich meist über ein bis zwei Schuljahre.
Je nach Schultyp, Fortbildungsstand und Praxisbegleitungswünschen kann die Anzahl der
Fortbildungsstunden auch reduziert oder erhöht werden. An Grundschulen entfällt beispielsweise
die Vorbereitung der Schülerstreitschlichter-Ausbildung.
Zwei oder mehr Schulen können nach Absprache eine gemeinsame Veranstaltung buchen.
Druckversionen zum Download
Thomas Grüner - Institut für Konflikt-Kultur - Reichsgrafenstr. 2 - 79102 Freiburg - 0761 - 29 21 943
Erfolgskriterien
Konflikt-KULTUR erfüllt die wichtigsten Erfolgskriterien nachhaltig wirksamer Maßnahmen:
1. Soziales Lernen:
Konflikt-KULTUR ist ein umfassendes Fortbildungsprogramm,
das auf die Klarstellung und Einhaltung von Regeln und Normen gerichtet ist und die
Fähigkeit der Selbstkontrolle, des Stressmanagements, der Eigenverantwortung, der
sozialen Konflikt- und Problemlösung und der Kommunikation fördert. Es erfüllt damit
alle Kriterien, die laut Düsseldorfer Gutachten (
www.duesseldorf.de/download/dg.pdf)
erfolgreiche Präventionsmaßnahmen an Schulen auszeichnen.
2. Lebensbezug:
Soziales Lernen ist am effektivsten, wenn die entsprechenden
Kompetenzen im Umgang mit den realen Konflikten des Alltags und den damit verbundenen
Emotionen trainiert werden. Dies hat nicht nur den Vorteil, dass die Kinder und
Jugendlichen dieses Praxiswissen direkt umsetzen können. Auch der Alltag wird von diesen
Konflikten spürbar entlastet.
3. Frühzeitigkeit:
Durch frühzeitige Interventionen werden die wichtigsten
Hemmfaktoren für Gewalt, nämlich Einfühlungsvermögen und Impulskontrolle gefördert
und die Entwicklung destruktiver Verhaltensmuster verhindert.
4. Methodenvielfalt:
Mit den Fortbildungsbausteinen Regeln des Zusammen-Arbeitens,
Regeln des Zusammen-Lebens, Mediation und Täter-Opfer-Ausgleich, stehen unterschiedliche
Methoden für unterschiedliche Arten von Konflikten und Gewalt zur Verfügung. Dies
ermöglicht einen differenzierten und zielgenauen Ansatz.
5. Flexibilität:
Die einzelnen Fortbildungsbausteine und Methoden werden
partizipativ den Bedingungen, Bedürfnissen und Besonderheiten der einzelnen Schulen
oder Einrichtungen angepasst.
6. Schulentwicklung:
Die einzelnen Methoden beinhalten neben der individuellen
Ebene der Konfliktbeteiligten auch die Schul- und Klassenebene. Konflikt-KULTUR ist damit
ein Mehr-Ebenen-Programm, das auf das System Schule zielt. Alle am Schulleben Beteiligten
sind in die Maßnahmen einbezogen: Lehrer, Schulsozialarbeiter, Schüler, Eltern usw.
Damit erfüllt Konflikt-KULTUR beispielsweise auch die Kriterien, die Dan Olweus für
ein wirksames Anti-Bullying-Programm aufstellt.
7. Kontinuität:
Alle Methoden werden dauerhaft und über alle Altersstufen
hinweg angewandt. Kontinuierlich stattfindende Teamsitzungen und Praxisbegleitung
sorgen dafür, dass die entsprechenden Methoden nachhaltig im Alltag und in der
Struktur einer Einrichtung verankert und zum integralen Bestandteil des jeweiligen
pädagogischen Konzepts bzw. Schulprofils werden.
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Implementierung
Implementierung in Deutschland und der Schweiz
Das Programm wurde mittlerweile in Deutschland und in der Schweiz an
225 Einrichtungen nachhaltig implementiert. Im Einzelnen sind dies:
5
Jugendhäuser/-bildungsstätten
49
Hauptschulen (teilweise mit Werkrealschule)
13
Erweiterte Realschulen
10
(Integrierte) Gesamtschulen
20
Berufsbildende Schulen
Vorteilhaft ist es, wenn möglichst viele Schulen einer Region mit diesen Methoden arbeiten.
In Singen am Hohentwiel beispielsweise, arbeiten alle Grund- und Hauptschulen mit den
Methoden von Konflikt-KULTUR®. Hier erfahren Kinder und Jugendliche auch bei einem Wechsel
zwischen einzelnen Schulen und Schultypen ein Höchstmaß an erzieherischer Orientierung und
Verlässlichkeit. Umgekehrt können auch die Lehrer auf einem festen Fundament sozialer
Kompetenzen bei den Schülern aufbauen. Der Erziehungsalltag wird entlastet.
Förderung
Das Fortbildungsprogramm Konflikt-KULTUR wird u. a. unterstützt und gefördert
vom Institut für Qualitätsentwicklung an Schulen Schleswig-Holstein (IQSH)
vom Landesinstitut für Pädagogik und Medien (LPM) im Saarland
Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung (LI) in Hamburg
Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg
Sozialministerium Baden-Württemberg
von der Fachstelle für Gewaltprävention in Düsseldorf
von den Landesstellen für Jugendschutz
vom Kreisjugendamt Heidelberg
von der Kreisschulpflege Letzi in Zürich
von den Schulämtern Freiburg, Offenburg und Waldshut
Kooperation
Das Fortbildungsprogramm Konflikt-KULTUR wurde von Thomas Grüner und
Franz Hilt (AGJ) gemeinsam entwickelt und wird deshalb auch in Kooperation
mit dem Referat Kinder- und Jugendschutz der AGJ - Fachverband für Prävention
und Rehabilitation in der Erzdiözese Freiburg e.V. angeboten.
Kindergarten
Wenn Himmel und Erde sich trennen
Die Entwicklung der Perspektivenübernahme und ihre Folgen
Zwischen vier und fünf Jahren vollzieht sich bei Kindern ein
bedeutsamer Entwicklungsschritt. Sie verlassen ihre egozentrische
Weltsicht und beginnen zu verstehen, dass jeder Mensch seine eigene
Sicht der Dinge hat. Sie können sich in diese unterschiedlichen
Perspektiven hineinversetzen und sie als gleichzeitig gültig begreifen.
Im Fortbildungsseminar wird es darum gehen, diesen
Entwicklungsschritt und seine Folgen für das Erleben und Verhalten
der Kinder zu verstehen und das eigene erzieherische Verhalten daran
auszurichten. Unter anderem werden folgende Themen besprochen:
Einfühlungsvermögen fördern
Die Fähigkeit zur Perspektivenübernahme ist die Grundvoraussetzung
für Empathie, Einfühlungsvermögen und Mitgefühl und damit der Kern dessen,
was Menschlichkeit ausmacht. Mitgefühl ermöglicht soziales Verhalten und
wirkt gewalthemmend. Das Einfühlungsvermögen der Kinder zu fördern, zählt
deshalb zu den wichtigsten Erziehungsaufgaben in dieser Entwicklungsphase.
Dazu werden verschiedene Methoden und Kommunikationstechniken vorgestellt
und geübt.
Selbstverantwortung lernen
Da Kinder mit Hilfe der Perspektivenübernahme auch Handlungsfolgen
besser abschätzen können, sollten sie für die Folgen unsozialen Verhaltens
zunehmend verantwortlich gemacht werden. Die Fortbildung thematisiert, wie
dies auf eine wertschätzende Art geschehen kann und wie man die
Gegenstrategien der Kinder (Lügen, Heimlichkeiten, Schutzbehauptungen
und Rechtfertigungen) konstruktiv konfrontiert.
Geschlechtsidentität stärken
Mit der Fähigkeit zur Perspektivenübernahme ist auch die Fähigkeit
zur Selbstreflektion und zum vorausschauenden Denken verbunden. Kinder
können nun ein stabiles Bild von sich selbst entwickeln und es in die
Zukunft projizieren. Sie entwickeln eine feste Identität und damit auch
eine Geschlechtsidentität. Gleichzeitig erkennen sie damit die dauerhafte
Unterschiedlichkeit im Geschlecht von Mutter und Vater. In der Fortbildung
wird es darum gehen, welche Konflikte sich daraus ergeben und wie damit
umgegangen werden kann. In diesem Zusammenhang wird auch die Ödipus-Theorie
von Freud thematisiert und ergänzt.
Dauer des Fortbildungsseminars: 1-2 Tage
Offene Fortbildungen
Beginn 2006
| Termine | Fortbildung | Information und Anmeldung |
02.-03.05.
12.-13.06.
16.-17.10.
28.-29.11. | Mediation und Täter-Opfer-Ausgleich
in Schule und Jugendarbeit | Katholische Akademie
79104 Freiburg
0761 - 31 91 80 |
15.-16.09.
06.11. | Regeln des Zusammen-Arbeitens | Landesinstitut für Pädagogik
und Medien (LPM)
66125 Saarbrücken
06897 - 79 08 131 |
09.-12.09.
08.01.07. | Regeln des Zusammen-Arbeitens und
Regeln des Zusammen-Lebens | Institut für Qualitätsentwicklung an
Schulen Schleswig-Holstein (IQSH)
Anne Keller 0451 - 67 55 3 |
| 23.-26.09. | Regeln des Zusammen-Arbeitens und
Regeln des Zusammen-Lebens | Kinder- und Jugendschutz
24534 Neumünster
Toni Sürken 04321 - 68 41 7 |
| 25.10. | Mobbing in der Schule
(für Schulsozialarbeiter/-innen) | ASG-Bildungsforum
40233 Düsseldorf
Patricia Gawlik 0211 - 17 40 15 3 |
Beginn 2007
05.-07.01.
28.04.-02.05.
06.-10.06.
13.-17.10.
05.-07.01.08
3 Tage Mai 08 | Ausbildung zum zertifizierten
Konflikt-KULTUR-Trainer/-in:
Regeln des Zusammen-Arbeitens
Regeln des Zusammen-Lebens
Mediation
Täter-Opfer-Ausgleich | Institut für Qualitätsentwicklung an
Schulen Schleswig-Holstein (IQSH)
Anne Keller 0451 - 67 55 3 |
26.-27.02.
11.05. | Regeln des Zusammen-Lebens | Landesinstitut für Pädagogik
und Medien (LPM)
66125 Saarbrücken
06897 - 79 08 131 |
29.-30.01.
01.-02.03.
07.-08.05. | Strategien gegen Mobbing | AGJ
Referat Kinder- und Jugendschutz
79102 Freiburg
0761 - 21807-41 |
26.-27.11.
03.-04.03.08
03.-04.09.08 | Strategien gegen Mobbing | Jugendamt
Fachstelle Gewaltprävention
Düsseldorf
0211-89-95105 |
Beginn 2008
19.-20.02.
03.-04.04.
16.-17.06. | Strategien gegen Mobbing | AGJ
Referat Kinder- und Jugendschutz
79102 Freiburg
0761 - 21807-41
sigrun.kelp@agj-freiburg.de |
25.-26.02.
30.05. | Regeln des Zusammen-Lebens | Landesinstitut für Pädagogik
und Medien (LPM)
66125 Saarbrücken
06897 - 79 08 131
HWeber@lpm.uni-sb.de |
07.-08.04.
27.-28.05.
12.-13.09
2 Tage 2009 | Ausbildung zum zertifizierten
Konflikt-KULTUR-Trainer/-in:
Regeln des Zusammen-Arbeitens | Landesinstitut für Pädagogik
und Medien (LPM)
66125 Saarbrücken
06897 - 79 08 131
HWeber@lpm.uni-sb.de |
| 17.-20.05. | Regeln des Zusammen-Arbeitens und
Regeln des Zusammen-Lebens | Kinder- und Jugendschutz
24534 Neumünster
04321 - 26 792 - 14
jugendschutz@kinderundjugendarbeit.de |
02.-03.06.
08.10.
12.12. | Regeln des
Zusammen-Arbeitens | AGJ
Referat Kinder- und Jugendschutz
79102 Freiburg
0761 - 21807-41
sigrun.kelp@agj-freiburg.de |
| 27.-30.09. | Täter-Opfer-Ausgleich | Kinder- und Jugendschutz
24534 Neumünster
04321 - 26 792 - 14
jugendschutz@kinderundjugendarbeit.de |
17.10.
12.-13.11.
16.-17.02.09 | Regeln des
Zusammen-Lebens | AGJ
Referat Kinder- und Jugendschutz
79102 Freiburg
0761 - 21807-41
sigrun.kelp@agj-freiburg.de |
01.-02.12.
15.-16.01.09
31.03.-01.04.09
15.-16.06.09
20.-21.10.09 | Mediation und
Täter-Opfer-Ausgleich | AGJ
Referat Kinder- und Jugendschutz
79102 Freiburg
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Hilfe bei Konflikten
Bei Konflikten
zwischen Erwachsenen und zwischen Kindern und Jugendlichen,
in Paarbeziehungen, Teams, Schulklassen, Kollegien
und Organisationen,
zwischen Paaren, Nachbarn, Teams, Schulklassen, Kollegien
und Organisationen,
zwischen Erwachsenen und Heranwachsenden
(Lehrer-Schüler, Eltern-Kinder, Ausbilder-Auszubildende etc.),
zwischen Eltern und Lehrern, Erzieherinnen, Schulleitung etc.
zwischen Vorgesetzten und Mitarbeitern,
bieten wir im Rahmen von Kriseninterventionen und mit Hilfe
von Beratung, Mediation, Täter-Opfer-Ausgleich und anderen
Interventionstechniken unsere Unterstützung an.
Auch bei Mobbing in Schulklassen oder am Arbeitsplatz
bieten wir unsere Hilfe an.
Supervision, Beratung, Coaching
Wir bieten Fachkräften aus den Bereichen
in
Kinder- und Jugendhilfeeinrichtungen (Jugendhäuser,
Horte, Kindergärten etc.),
Supervision, Beratung und Coaching an.
Dieses Angebot richtet sich sowohl an Gruppen, als auch
an Einzelne und schließt die Leitungsebene mit ein.
Ein Szenario im Rahmen einer individuellen Beratung könnte
beispielsweise folgendermaßen aussehen:
Wir schauen uns Ihre Arbeit vor Ort an, oder Sie nehmen Ihre
Arbeit auf Video auf. Auf der Basis dieses Datenmaterials
arbeiten wir gezielt an ausgesuchten Fragestellungen:
Umgang mit schwierigen Fällen
Pädagogische Tage
Pädagogische Tage können keine Fortbildung ersetzen. Ohne längerfristiges Engagement
lassen sich bestimmte Ansätze und Methoden nicht vermitteln und dauerhaft in den
Schulalltag integrieren. Die hier vorgeschlagenen Themen sollen Impulse geben und Lust auf Mehr machen.
Möchte ein Kollegium an ganz bestimmten eigenen Fragestellungen arbeiten, stehe
ich auch als Moderator und Prozessbegleiter zur Verfügung.
Pädagogischer Tag - Werte und Regeln
8:30 Uhr
An einem Strang ziehen
Schülern Werte und Regeln vermitteln
Kinder und Jugendliche wollen wissen wie weit sie gehen können.
Sie brauchen Lehrer, die klare Werte vertreten und die ihnen mit Hilfe
einheitlicher Regeln Sicherheit, Halt und Struktur geben. Anhand praktischer
Beispiele aus dem Schulalltag wird thematisiert, wie man Schülern Grenzen
setzt und Arbeitshaltungen vermittelt und wie man das Recht auf störungsfreien
Unterricht konsequent, aber nicht bestrafend, durchsetzt.
10:30 Uhr
Praktische Vertiefung
Unter folgenden Themen kann eines ausgewählt werden:
1. Störungsfreier
Unterricht
Es wird eine Ruhe-Regel vorgestellt und geübt, mit deren Hilfe verbale
Unterrichtsstörungen reduziert und die Konzentration und Selbstkontrolle
der Schüler gestärkt wird.
2. Unterrichts-
voraussetzungen
Gemeinsam wird eine Regel zu den Unterrichtsvoraussetzungen
Pünktlichkeit, Hausaufgaben oder Arbeitsmaterial erarbeitet.
3. Benimm-Regeln
Gemeinsam mit dem Kollegium werden Regeln entwickelt, die sich
auf Etikette, höfliche Umgangsformen und gutes Benehmen beziehen.
4. Schulhaus
Gemeinsam mit dem Kollegium werden Regeln entwickelt, die sich
auf gemeinsam genutzte Räume oder auf das Zusammenleben im
Schulgelände bzw. auf dem Schulhof z. B. in den Pausen bezieht.
5. Arbeit an der Schul-
oder Hausordnung
Eine bereits bestehende Schul- oder Hausordnung, wird gemeinsam optimiert.
16:30 Uhr
Ende
Pädagogischer Tag - Strategien gegen Mobbing
Mobbing,
das systematisch wiederholte Schikanieren von Einzelnen,
tritt vor allem in Zwangsgemeinschaften auf, aus denen Kinder und
Jugendliche nicht so einfach "fliehen" können, z. B. in
Ausbildungseinrichtungen, Heimen, Horten und der Schule.
Das Phänomen ist nicht neu. Neu sind Erkenntnisse zu Ausmaß,
Folgen und unzureichenden Interventionsmöglichkeiten.
Nach aktuellen Untersuchungen leiden in jeder Schulklasse
etwa ein bis zwei Kinder unter den fortwährenden Attacken ihrer
Mitschüler oder Mitschülerinnen. Schulverweigerung und/oder körperliche
Beschwerden zeigen die große psychische Belastung der "Opfer".
Von Lehrern, Erzieherinnen, Sozialarbeiterinnen und Ausbildern
wird das Problem häufig übersehen oder tabuisiert. Es herrscht oft
Ratlosigkeit im Umgang mit den Betroffenen. Nicht zu unterschätzen ist
die Gefahr, dass jeder Schritt in die falsche Richtung die Situation
des betroffenen Kindes erheblich verschlimmern kann.
Nach der Definition von Mobbing und der Abgrenzung von anderen
Formen der Gewalt wird die Entstehung und Dynamik von Mobbing beschrieben
und es werden Interventionsmöglichkeiten vorgestellt und geübt.
Zeit
8:30 - 16:30 Uhr
Pädagogischer Tag - Konfliktlösekompetenzen
08:30 Uhr
Erziehungsfallen
Es werden wichtige Erziehungsgrundsätze, wie die Trennung von Person und
Verhalten vorgestellt und häufige Erziehungsfallen wie die Ablehnungs-,
Verständnis- und Einsichtsfalle thematisiert.
Perspektivenübernahme
Die Förderung von Einfühlungsvermögen und Empathie ist ein wichtiger
Baustein sozialen Lernens und der Gewaltprävention. Voraussetzung
dafür ist die Fähigkeit sich in andere hineinzuversetzen und deren
Perspektive zu übernehmen. Es werden Techniken zur Förderung der
Perspektivenübernahme vorgestellt und geübt.
Wiedergutmachungen
Damit Kinder und Jugendliche aus Konsequenzen lernen können, müssen sie
für Schäden und Verletzungen eine persönliche Wiedergutmachung leisten.
Es werden verschiedene Wiedergutmachungskategorien und dazugehörige
Beispiele erarbeitet.
12:30 Uhr
Gemeinsames Mittagessen
13:30 Uhr
Rechtfertigungsstrategien
Kinder und Jugendliche verfügen in vielen Fällen bereits über ausgeklügelte
Schutzbehauptungen, um sich nicht verantwortlich für unsoziales Verhalten
fühlen zu müssen: "Das war doch keine Absicht! Ich hab doch nur Spaß
gemacht! Der hat mich doch provoziert!" sind Beispiele dafür. Es werden
unterschiedliche Arten von Rechtfertigungen vorgestellt und ihre Konfrontation
geübt.
16:30 Uhr
Ende
Pädagogischer Tag - Menschenrechte
08:30 Uhr
Erziehungsfallen
Es werden wichtige Erziehungsgrundsätze, wie die Trennung von Person und
Verhalten vorgestellt und häufige Erziehungsfallen wie die Ablehnungs-,
Verständnis- und Einsichtsfalle thematisiert.
Menschenrechte
Jeder Schüler und jeder Lehrer hat das Recht auf seelische und körperliche
Unversehrtheit und Eigentumsrechte. Es wird eine Methode gezeigt, wie
Schüler an diese Thematik herangeführt werden können und wie daraus
Klassenregeln entstehen.
Lob- und Wunschbriefe
Es wird eine Methode gezeigt, wie Schüler sich gegenseitig für die
Einhaltung der Menschenrechte Anerkennung geben und wie sie die
Einhaltung dieser Rechte von Mitschülern auf wertschätzende Art
einfordern können.
Wiedergutmachungen
Damit Kinder und Jugendliche aus Konsequenzen lernen können, müssen sie
für Schäden und Verletzungen eine persönliche Wiedergutmachung leisten.
Es werden verschiedene Wiedergutmachungskategorien und dazugehörige
Beispiele vorgestellt.
12:30 Uhr
Gemeinsames Mittagessen
13:30 Uhr
Wehr dich
Es wird eine Methode vorgestellt, wie Schüler sich gegen Übergriffe gewaltfrei
wehren können.
16:30 Uhr
Ende
Vorträge
An einem Strang ziehen
Schülern Werte und Regeln vermitteln
Die Kunst der Grenzziehung
Konsequent erziehen - erfolgreich erziehen
Was Kinder stark und glücklich macht
Bedürfnisorientierte Erziehung
Abendvorträge 2008
| 08.01. | 19:30 Uhr | Kant-Gymnasium | Weil am Rhein |
| 29.01. | 20:00 Uhr | Bildungszentrum | Weissach im Tal |
| 18.02. | 20:00 Uhr | Kindergarten | Schenkenzell |
| 20.02. | 20:00 Uhr | Neunlinden-Schule | Elzach |
| 12.03. | 19:30 Uhr | Schule Ahorn | Zürich |
| 02.04. | 19:30 Uhr | Pfingstbergschule | Mannheim |
| 23.04. | 19:30 Uhr | Realschule | Löffingen |
| 23.10. | 20:00 Uhr | AWO Elternschule | Gengenbach |
| 26.11. | 20:00 Uhr | Robert Bosch Gymnasium | Wendlingen/Neckar |
Abendvorträge 2009
| 23.04. | 20:00 Uhr | Grund- und Hauptschule | Wolfach |
Vortragsdauer für alle Vorträge: 1, 5 Stunden
Vortrag: An einem Strang ziehen
Schülern Werte und Regeln vermitteln
Viele Alltagskonflikte an Schulen entstehen im Unterricht
zwischen Lehrern und Schülern. Die Quelle dieser Konflikte
liegt in den Leistungsanforderungen, die Lehrer an Schüler stellen müssen.
Eine Möglichkeit das Unterrichtsverhalten positiv zu beeinflussen besteht
in einer möglichst großen Vielfalt an Unterrichtsmethoden, in der
lebenspraktischen Gestaltung des Unterrichts und in der individuellen
Förderung einzelner Schüler. Genauso wichtig jedoch ist ein konsequenter,
auf die Klarstellung und Einhaltung von Regeln und Normen ausgerichteter
Erziehungsstil. Wenn es um verbale und nonverbale Unterrichtsstörungen geht,
sind klare Grenzen gefragt, denn die Schüler wollen wissen, wie weit sie gehen
können. Sie brauchen Lehrer, die ihnen mit Hilfe von Regeln Halt geben. Sie
müssen wissen, was von ihnen erwartet wird und was erlaubt ist und was nicht.
Anhand praktischer Beispiele aus dem Schulalltag wird thematisiert,
-
wie man Schülern Werte und Regeln vermittelt und wie man ihnen Grenzen setzt,
-
wie Grenzen und Verhaltensregeln auch ohne Bestrafung erfolgreich durchgesetzt werden und
-
was dies für die eigene Rolle als Lehrer/-in bedeutet.
Vortrag: Die Kunst der Grenzziehung
Konsequent erziehen - erfolgreich erziehen
Grenzen zu setzen, ist eine der wichtigsten erzieherischen
Aufgaben, denn Kinder und Jugendliche wollen wissen, wie weit sie
gehen können. Grenzen geben ein Gefühl der Sicherheit und Orientierung.
Kinder und Jugendliche brauchen Erwachsene, die durch Regeln und Rituale,
Halt und Geborgenheit vermitteln. Sie müssen wissen, was von ihnen
erwartet wird und was erlaubt ist und was nicht.
Mit Hilfe praktischer Beispiele aus dem Erziehungsalltag von
Schule und Familie wird thematisiert,
-
wie man Kindern und Jugendlichen Werte und Regeln vermittelt
und wie man ihnen Grenzen setzt,
-
wie Grenzen und Verhaltensregeln auch ohne Bestrafung
erfolgreich durchgesetzt werden und
-
was dies für die eigene Rolle in der Erziehung bedeutet.
Vortrag: Was Kinder stark und glücklich macht
Bedürfnisorientierte Erziehung
Wer sich heute in Erziehungsfragen Rat holen möchte, kommt häufig
vom Regen in die Traufe. Eine unüberschaubare Zahl von Erziehungsratgebern
hat aus der Wahl längst eine Qual gemacht. Hinzu kommen widersprüchliche
Erziehungsbotschaften.
Während der eine Ratgeber behauptet "Kinder brauchen gute Eltern", fordert
der andere "Kinder brauchen böse Eltern". Viele sind am Ende unsicherer als
zuvor und kommen vielleicht zu dem resignierenden Schluss: "Wer nicht erzieht,
macht auch nichts falsch?"
Ziel des Vortrags ist es, Ordnung in dieses Chaos zu bringen und die täglichen
Erziehungsaufgaben klar und überschaubar zu machen. Unter anderem werden folgende
Fragen beantwortet:
-
Welches sind die wichtigsten Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen?
-
Wie können sie gestillt werden?
-
Welche Konflikte ergeben sich aus der Unterschiedlichkeit dieser Bedürfnisse?
-
Wie können diese Konflikte gelöst und die Bedürfnisse in ein Gleichgewicht
gebracht werden?
Eltern
An einem Strang ziehen
Alle Fortbildungen verfolgen das Ziel positive Beziehungen zu den Eltern aufzubauen
und konstruktiv mit diesen zusammenzuarbeiten. Eltern profitieren auf vielfältige
Weise von den Methoden des Fortbildungsprogramms Konflikt-KULTUR und werden im Sinne
einer Erziehungsgemeinschaft zur Mitarbeit eingeladen. Besonders großer Wert wird
darauf gelegt, Eltern über das positive Sozialverhalten und über die
Entwicklungsfortschritte ihrer Kinder zu informieren. Auf Wunsch der jeweiligen
Einrichtung können Eltern auch an einzelnen Fortbildungsmaßnahmen teilnehmen.
Weitere Angebote:
1. Elternvorträge
Die Kunst der Grenzziehung
Konsequent erziehen - erfolgreich erziehen
Was Kinder stark und glücklich macht
Bedürfnisorientierte Erziehung
2. Erziehungsseminare und
Elternkurse
Vertiefende ein- und mehrtägige Erziehungsseminare und Elternkurse
zu den Vortragsthemen.
Referenzen (eine Auswahl)
Aktion Kinder und Jugendschutz (AKJS)
24105 Kiel
Arbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz (AJS)
Landesstelle NRW e. V.
50676 Köln
Arbeitsgemeinschaft Gesundheit
79081 Freiburg
Bildungswerk
72517 Sigmaringendorf
Centrum für angewandte Politikforschung (CAP)
81675 München
DaimlerChrysler AG
76568 Gaggenau
Deutsches Forum für Kriminalprävention (DFK)
53113 Bonn
Deutsches Jugendinstitut
06110 Halle
Diözesan-Caritasverband Freiburg
79111 Freiburg
DPT - Deutscher Präventionstag GmbH
30169 Hannover
Evangelische Akademie
73087 Bad Boll
Fachstelle für Gewaltprävention
40200 Düsseldorf
Friedrich-Ebert-Stiftung
04109 Leipzig
Institut für berufliche Bildung
und Weiterbildung e. V. (ibbw)
37073 Göttingen
Institut für Qualitätsentwicklung
an Schulen Schleswig-Holstein (IQSH)
24119 Kronshagen
Jugendhilfezentrum St. Anton
79359 Riegel
Katholische Akademie
79104 Freiburg
Kinderhaus Bernhard von Baden
79104 Freiburg
Konrad-Adenauer-Stiftung
79098 Freiburg
Kreisjugendamt
69036 Heidelberg
Kreisschulpflege Letzi
CH - 8048 Zürich
Landesakademie für Fortbildung
und Personalentwicklung an Schulen Comburg
74523 Schwäbisch Hall
Landesakademie für Fortbildung
und Personalentwicklung an Schulen
78166 Donaueschingen
Landesinstitut für Lehrerbildung
und Schulentwicklung
22529 Hamburg
Landesinstitut für Pädagogik und Medien (LPM)
66125 Saarbrücken
Landesstelle Jugendschutz Niedersachsen (LJS)
30175 Hannover
Ministerium für Kultus, Jugend und Sport
70029 Stuttgart
Oberschulamt
79098 Freiburg
Polizeifortbildungsinstitut (PFI)
41460 Neuss
Psychologische Beratungsstelle
für Eltern, Kinder und Jugendliche
79539 Lörrach
Sozialdienst Katholischer
Frauen und Männer (SKFM)
40476 Düsseldorf
Sozialministerium Baden-Württemberg
70174 Stuttgart
Staatliches Schulamt
79100 Freiburg
Stadtjugendpflege
78224 Singen
Stoll-VITA-Stiftung
79761 Waldshut
Publikationen
Bücher
Grüner, Th. (2005).
Was Kinder
stark und glücklich macht.
Die kleine Elternschule.
Freiburg: Herder-Verlag.
In diesem Buch werden fünf elementare Grundbedürfnisse von Kindern und Jugendlichen
beschrieben. Es sind die Bedürfnisse nach Sicherheit, Liebe, Freiheit, Spaß und
Anerkennung. Es wird gezeigt, welche Konflikte sich aus diesen teils widersprüchlichen
Bedürfnissen ergeben und wie es gelingen kann, diese Bedürfnisse in ein dynamisches
Gleichgewicht zu bringen.
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Grüner, Th. & Hilt, F. (2004)
"Bei STOPP ist Schluss!"
Werte und Regeln vermitteln.
Lichtenau: AOL-Verlag.
Dieses praxisnahe Buch, enthält bewährte Methoden für Lehrerinnen
und Lehrer aller Schultypen und Klassenstufen. Es wird beschrieben, wie man
Schulklassen souverän führt; Werte, Arbeitshaltungen und Regeln vermittelt;
die Lernmotivation steigert; durch Teamarbeit Kraft spart; Burnout verhindert;
Soziale Kompetenzen fördert sowie das Gemeinschaftsgefühl und den Zusammenhalt
von Schulklassen stärkt.
(bei Amazon bestellen)
Durach, B., Grüner, Thomas
& Napast, N. (2002).
"Das mach ich wieder gut!"
Lichtenau: AOL-Verlag.
Mediation -
Täter-Opfer-Ausgleich -
Regeln lernen.
Soziale Kompetenz und
Gewaltprävention
an Grundschulen.
In diesem Buch werden unsere Arbeitsmethoden vorgestellt.
Der Schwerpunkt liegt auf der detaillierten Beschreibung der
Methoden Mediation und Täter-Opfer-Ausgleich. Die Methodenbeschreibung
gilt für alle Schultypen und Altersstufen.
Die Beispiele kommen aus dem Grundschulbereich.
(bei Amazon bestellen)
Reinbold, CJ. (Hrsg.) (2002)
Konflikt-KULTUR.
Soziale Kompetenz und Gewaltprävention.
Berichte aus der Praxis.
Freiburg: AGJ-Verlag.
Zehn Einrichtungen von der Grundschule bis zur Realschule und von der
Gewerbeschule bis zum Jugendhaus berichten aus unterschiedlichsten Perspektiven
von ihren Erfahrungen mit dem "Konflikt-KULTUR"-Programm. Ergänzt werden diese
Erfahrungsberichte mit Grundlagenartikeln und Ergebnissen aus drei empirischen
Untersuchungen und einer Evaluationsstudie.
(bei Amazon bestellen)
Fachartikel (Auswahl)
Grüner, T. (2006).
Erfolgsbedingungen von Mehr-Ebenen-Programmen zur Gewaltprävention. In B. Bannenberg & D. Rössner (Hrsg.), Erfolgreich gegen Gewalt in Kindergärten und Schulen (S. 81-134). München: Verlag C. H. Beck.
Käppler, C., Grüner, T., Höfler, S. & Hilt, F. (2006).
Schule und Konflikt-KULTUR®. In H.-C. Steinhausen (Hrsg.), Schule und psychische Störungen (S. 311-328). Stuttgart: Kohlhammer.
Grüner, T. (2004).
Konflikt-KULTUR®.
Soziale Kompetenz und Prävention.
In P. Rieker (Hrsg.), Der frühe Vogel fängt den Wurm!? Soziales Lernen und Prävention
von Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit in Kindergarten und Grundschule.
(S. 26-32). Halle: Deutsches Jugendinstitut.
Grüner, T. (2003). Konflikt-KULTUR®. Soziale Kompetenz und Prävention.
forum kriminalprävention, 1, 18-21.
Glattacker, M., Engel, E.-M., Hilt, F., Grüner, T. & Käppler, C. (2002).
Ist Gewaltprävention an Schulen wirksam? - Eine erste Bilanz über das Präventionsprogramm
"Konflikt-KULTUR". Psychologie in Erziehung und Unterricht, 49, 132-144.
Grüner, T. & Hilt, F. (2001). Konflikt-KULTUR®. Ein Programm zur Prävention und
Intervention bei Aggression und Gewalt an Schulen. Lehren und Lernen, 6, 3-11.
Hilt, F., Grüner, T., Engel, E.-M. & Glattacker, M. (2000). Mitmischen - Schule gestalten.
Ein Partizipationsprojekt. Prävention, 1, 22-26.
Grüner, T. & Hilt, F. (1999). Die Kirche im Dorf lassen. Vorteile, Grenzen und
Konsequenzen der Peer-Mediation an Schulen. Pro Jugend, 4, 15-18.
Grüner, T. & Hilt, F. (1998). Prävention durch Schulentwicklung.
Grundlagen für die Entwicklung schulischer Präventionskonzepte am Beispiel
des Anti-Gewalt-Programms "Konflikt-KULTUR®". Jugend und Gesellschaft, 3, 12-16.
Institutsleitung
Thomas Grüner
Dipl.-Psychologe, Psychotherapeut (HPG), Supervisor
Ausbilder für Mediation und Täter-Opfer-Ausgleich.
Mehrjährige Tätigkeit im Kinder- und Jugendschutz.
Gründer und Leiter des Instituts für Konflikt-Kultur in Freiburg.
Seit 1997 in der Organisations- und Schulentwicklung tätig.
Kontakt
Institut für Konflikt-Kultur
Thomas Grüner
Hurstweg 62a
79114 Freiburg
Tel.: 0761 - 29 21 943
Mobil: 0173 - 66 12 363
Impressum
Institut für Konflikt-Kultur
Soziale Kompetenz und Prävention
Thomas Grüner
Hurstweg 62a
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Tel.: 0761 - 29 21 943
Mobil: 0173 - 66 12 363
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Alle Texte und Inhalte:
© 2006 Konflikt-Kultur®
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