HTM-Version der WebSite "Konflikt-Kultur"
Diese Seite ist die reine HTM-Version der Website "www.konflikt-kultur-freiburg.de". Hier finden Sie alle Informationen in einer einzigen Datei, zum Ausdrucken, Abspeichern oder Ansehen, wenn Ihr Browser nicht javascript-fähig ist, keine iFrames anzeigt oder die Session-ID nicht durchreicht, kurz, wenn Sie mit einem älteren Browser arbeiten.

Zur Hauptseite von www.konflikt-kultur-freiburg.de


 

Willkommen
Herzlich willkommen
auf der Internetseite des Instituts für Konflikt-Kultur
.



Seit 1997 bieten wir Kommunikationstrainings und Fortbildungen zum konstruktiven Umgang mit Konflikten an und unterstützen Einzelne, Paare, Gruppen und Organisationen bei der Lösung von Konflikten.

Groß geschrieben wird eine KULTUR, in der Konflikte nicht vermieden oder gewaltsam ausgetragen, sondern als wertvolle Gelegenheit zur Entwicklung verstanden werden.

Ein Schwerpunkt unserer Arbeit liegt auf dem Kontext Schule. Die täglichen Konflikte an Schulen sind das "Unterrichtsmaterial", mit dessen Hilfe die Schüler soziale und interkulturelle Kompetenzen erwerben und ihre emotionale Intelligenz entwickeln können. Fest im Schulalltag verankert, sind die unterschiedlichen Methoden der Konfliktbearbeitung nicht nur Bausteine der Gewaltprävention, der Wertevermittlung und des sozialen Lernens, sondern auch Teil der Schulentwicklung.

Mit den besten Wünschen

Thomas Grüner
Institutsleiter
 

Fortbildungen
Wir führen
     Kommunikationstrainings,
     Seminare zum Umgang mit Konflikten und
     Fortbildungen in Mediation
für
     Bildungshäuser, Fortbildungsakademien und Hochschulen.
     Mitarbeiter/-innen aus sozialen Einrichtungen und
     Wirtschaftsunternehmen durch.
Für den Bereich Schule und Jugendhilfe und
für den Bereich Kindergarten gibt es spezielle Fortbildungsangebote.
 

Kommunikationstraining
Kommunikation ist das zentrale Element jeder Beziehung. Gute Kommunikation wird uns jedoch nicht in die Wiege gelegt. Sie muss gelernt und geübt werden. Diesem Ziel dient das Kommunikationstraining.
Fortbildungsinhalte
Ebenen des Verstehens:
Situation und Verhalten.
Gedanken.
Gefühle.
Bedürfnisse und Bedürfniskonflikte.
Zwischen Person und Verhalten trennen:
Die Ablehnungsfalle.
Die Verständnisfalle.
Kommunikationstechniken:
In die Tiefe gehen: Vertiefungsfragen stellen.
Verständnis zeigen: Kontaktaussagen machen.

Vertiefungsmodul
Konstruktive Kritik:
Das Gute anerkennen.
Ausreden lassen.
Abwertungen vermeiden.
Meinungen respektieren.
Vom Vorwurf zum Bedürfnis.
Vom Du zum Ich.
Von Eigenschaften zum Verhalten.
Vom Allgemeinen zum Eindeutigen.
 

Konflikte lösen
Viele Auseinandersetzungen enden in einer Eskalationsspirale, weil jede Konfliktpartei in ihren Gefühlen und Bedürfnissen verletzt ist und sich rächen möchte. Jeder ist in seiner Sicht der Dinge gefangen und sucht die Schuld beim anderen. Weil keiner bereit ist, als erster auf den anderen zuzugehen, können Missverständnisse nicht geklärt werden und die Fronten verhärten sich. Beide Seiten reagieren empfindlich, und beim geringsten Anlass gibt es neuen Streit.

In solchen Fällen kann es hilfreich sein, wenn eine dritte Person
- zwischen den Konfliktparteien
  vermittelt,
- für eine angenehme
  Gesprächsatmosphäre sorgt,
- den Konflikt zu verstehen hilft
  und
- die Konfliktparteien darin
  unterstützt, ihre Gefühle und
  Bedürfnisse zu kommunizieren
  und gute Lösungen für den
  Konflikt zu finden.
Fortbildungsinhalte
Muster der Konfliktlösung.
Ebenen des Verstehens:
Situation und Verhalten
Gedanken, Gefühle, Bedürfnisse und Bedürfniskonflikte
Verletzte Bedürfnisse als Quelle von Konflikten.
Kommunikationstechniken:
In die Tiefe gehen: Vertiefungsfragen stellen
Verständnis zeigen: Kontaktaussagen machen
Eigenes Konfliktverhalten reflektieren.
Rollenverständnis und innere Haltungen:
Hilfe zur Selbsthilfe.
Raum lassen.
Allparteilichkeit.
Ergebnisoffenheit.
Zwischen Person und Verhalten trennen:
Die Ablehnungsfalle
Die Verständnisfalle
Kommunikationsregeln:
Das Gute anerkennen.
Ausreden lassen.
Abwertungen vermeiden.
Meinungen respektieren.
Vom Vorwurf zum Bedürfnis.
Vom Du zum Ich.
Von Eigenschaften zum Verhalten.
Vom Allgemeinen zum Eindeutigen.
Perspektivenübernahme, Einfühlungsvermögen und Empathie fördern.
Konfrontation von Schutzbehauptungen:
Verleugnungen und Verharmlosungen.
Schuldzuweisungen.
Kontrollverlust.
Gewaltrechtfertigung.
Opferhaltung.
Gute Lösungen finden.
Praxisbegleitung und Supervision.
 

Schule und Jugendhilfe
Soziale Kompetenz und Prävention
Für den Bereich Schule und Jugendhilfe bieten wir fünf Fortbildungen an. Jede Einrichtung kann aus diesen Bausteinen ein "Fortbildungspaket" zusammenstellen, das ihren Bedürfnissen und Möglichkeiten entspricht. Da die einzelnen Fortbildungen auf unterschiedliche Arten von Konflikten antworten und sich gegenseitig ergänzen, werden durch das Zusammenfügen mehrerer Bausteine besondere Synergieeffekte erzeugt. Häufig werden die Bausteine 1 und 2, sowie die Bausteine 3 und 4 gemeinsam gewählt.
Möglich sind auch kürzere themenspezifische Fortbildungen und Seminare, die nicht die ganze Bandbreite eines kompletten Fortbildungsbausteins umfassen.
Auch berufsgruppenspezifische Fortbildungen sind möglich (beispielsweise für Schulsozialarbeiter/-innen).
 
Ziele
Die Methoden des Fortbildungsprogramms Konflikt-KULTUR® haben zum Ziel:
1.
die professionelle Zusammenarbeit von Lehrern und anderen Fachkräften sowie ihre Leitungs- und Erziehungskompetenz zu fördern, um damit die Arbeitszufriedenheit zu erhöhen, Burn-out zu verhindern und die Unterrichts- und Arbeitsqualität zu verbessern,
2.
die einzelnen Einrichtungen in ihrem Organisationsentwicklungsprozess zu begleiten und sie bei der Etablierung und Qualitätssicherung eines eigenständigen pädagogischen und erzieherischen Profils zu unterstützen,
3.
soziales Lernen zu ermöglichen, emotionale und interkulturelle Kompetenzen zu entwickeln und Konflikte konstruktiv zu lösen,
4.
Kindern und Jugendlichen - konsequent, aber nicht bestrafend - Werte, Normen, Arbeitshaltungen und soziale Spielregeln zu vermitteln,
5.
durch den Aufbau tragfähiger persönlicher Beziehungen zwischen Lehrern und Schülern, die Lernmotivation zu steigern,
6.
die Integration der einzelnen Kinder und Jugendlichen in das soziale System einer Gruppe oder Klasse zu fördern, um damit das Gemeinschaftsgefühl und den Zusammenhalt zu stärken,
7.
Eigeninitiative, Engagement und Partizipation der Kinder und Jugendlichen zu ermöglichen, um eine positive Identifikation mit der Einrichtung zu erreichen,
8.
die Resilienz bzw. psychische Widerstandsfähigkeit der Kinder und Jugendlichen zu stärken, um damit Gewalt, Rechtsextremismus, Sucht und andere Verhaltensauffälligkeiten zu verhindern oder zu reduzieren.
 
Zielgruppen
1.
Fachkräfte aus den Bereichen Pädagogik, Psychologie, Erziehung und Bildung (Lehrer, Sozialarbeiter, Ausbilder, Erzieher usw.),
2.
Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene,
3.
Eltern.
 
Fortbildungsorte
1.
Schulen und Kinder- und Jugendhilfeeinrichtungen, wie Jugendhäuser, Horte und Kindergärten,
2.
Berufsbildungszentren, Ausbildungsstätten, Betriebe und Vereine,
3.
Bildungshäuser, Fortbildungsakademien und Hochschulen.
 

Fortbildungsbaustein 1
Das erwarte ich von dir!
Regeln des Zusammen-Arbeitens
Die Fortbildung richtet sich an alle, die erfahren möchten, wie sie gemeinsam mit den Kolleginnen und Kollegen, eine Schulklasse souverän führen und das Recht auf störungsfreien Unterricht durchsetzen können, ohne dazu auf einen autoritär-bestrafenden Erziehungsstil zurückgreifen zu müssen. Ziel ist es, einer Klasse Werte und Arbeitshaltungen zu vermitteln, sowie eine konstruktive Arbeitsatmosphäre und die Grundbedingungen für effektives Lernen zu schaffen.
Die Fortbildungsteilnehmer/-innen lernen
-
was Verhaltensregeln wirksam und erfolgreich macht
-
eigene Regeln zu entwickeln, z. B. zu den Themen Pünktlichkeit, Arbeitsmaterial und Hausaufgaben
-
effektive Ruhe- und Aufmerksamkeitsregeln kennen
-
wie sie Unterrichtsstörungen minimieren können
-
wie sie die Schüler positiv motivieren können, sich an Regeln zu halten
-
auf Regelverstöße adäquat zu reagieren und passende Konsequenzen zu finden
-
sich auf einheitliche Vorgehensweisen und Konsequenzen bei Regeleinhaltungen und Regelverletzungen zu einigen,
-
mit schwierigen Fällen umzugehen
-
die Merkmale eines nichtbestrafenden Erziehungsstils kennen
-
wie sie langfristig den Erfolg der Arbeit sichern können.
 
Je mehr Lehrer/-innen mit dem Ziel eines störungsfreien Unterrichts zusammenarbeiten d.h. dieselben Regeln anwenden und einheitlich auf die Regeleinhaltung und auf Regelverletzungen reagieren, desto leichter und erfolgreicher wird die Arbeit sein. Deshalb sollten möglichst viele Lehrer/-innen einer oder mehrerer Klassen bzw. Klassenstufen an der Fortbildung teilnehmen.
Dauer: 4 Tage / ca. 32 Std.
Baustein 1+2 zusammen: 6 Tage / ca. 48 Std.
In jedem Baustein sind Praxisbegleitungstage enthalten. Sie dienen dazu die Erfahrungen der Fortbildungsteilnehmer/-innen mit der Umsetzung der Methoden im eigenen Unterricht zu reflektieren, auftauchende Schwierigkeiten zu lösen, die Methodensicherheit zu vertiefen und die eigenen Handlungsmöglichkeiten zu erweitern.
Fortbildungsinhalte
1. Den Wald lichten!
    Verhaltenserwartungen klären
2. "Das erwarte ich von dir!“
    Verhaltensregeln formulieren
3. "Gut gemacht!“
    Positives Verhalten anerkennen
4. Die Niederungen des Alltags
    Das Regelverhalten dokumentieren
5. "Das lass ich nicht durchgehen!“
    Jeder Regelverstoß hat Konsequenzen
6. Der Tag X
    Verhaltensregeln einführen
7. Konsequent und wertschätzend
    Regeln ohne Bestrafung durchsetzen
8. Bedingungen der Nachhaltigkeit
    Die Arbeit im Klassenteam
 

Fortbildungsbaustein 2
Bei STOPP ist Schluss!
Regeln des Zusammen-Lebens
Die Fortbildung richtet sich an alle, die lernen möchten, wie die alltäglichen Konflikte zwischen Kindern und Jugendlichen in Schulklassen oder festen Gruppen genutzt werden können, um soziales Lernen anzuregen und emotionale Kompetenzen zu stärken.
Die Fortbildungsteilnehmer/-innen erfahren, wie sie mit Mobbing, mit Konflikten zwischen den Geschlechtern, mit interkulturellen Konflikten, mit Gruppenkonflikten und mit Außenseitern arbeiten können und wie sie Kinder und Jugendliche dazu anleiten können
-
ehrlich zu sein,
-
die eigene Meinung offen zu äußern und die Meinungen anderer zu respektieren,
-
soziale Spielregeln für das Zusammenleben zu entwickeln und sich gegenseitig bei der Einhaltung dieser Regeln zu unterstützen,
-
unsoziales Verhalten von Mitschülern oder Gruppenteilnehmern konstruktiv zu kritisieren und prosoziales Verhalten anzuerkennen,
-
problematische Verhaltensweisen unter Mithilfe der Klasse oder Gruppe in kleinen, realistischen und überprüfbaren Schritten abzubauen.
 
Die Arbeit an den Regeln des Zusammen-Lebens hat positive Auswirkungen auf das soziale Klima. Der respektvolle Umgang miteinander, die gegenseitige Wertschätzung und der Zusammenhalt werden gestärkt. Die positiven Beziehungserfahrungen wirken sich zudem auf die Lernmotivation aus und führen zu einem verbesserten Arbeits- und Lernklima.
Wenn Fortbildungsteilnehmer/-innen eine Klasse zur Verfügung stellen, werden die entsprechenden Methoden in der direkten Arbeit mit Schülern demonstriert.
Dauer: 4 Tage / ca. 32 Std.
Baustein 1+2 zusammen: 6 Tage / ca. 48 Std.
In jedem Baustein sind Praxisbegleitungstage enthalten. Sie dienen dazu die Erfahrungen der Fortbildungsteilnehmer/-innen mit der Umsetzung der Methoden im eigenen Unterricht zu reflektieren, auftauchende Schwierigkeiten zu lösen, die Methodensicherheit zu vertiefen und die eigenen Handlungsmöglichkeiten zu erweitern.
Fortbildungsinhalte
1. Respekt lernen
    Gutes Lernklima durch gutes Sozialklima
2. Sich kümmern
    Lernmotivation durch Beziehung
3. Fürs Leben lernen
    Soziales Lernen
4. Die Klassengemeinschaft fördern
    Der Klassenrat
5. „Alle die schon mal...!“
    Kontakt aufbauen
6. „In meiner Klasse nervt mich...!“
    Verletzungen in soziale Spielregeln verwandeln
7. Kommunikationsregeln einführen
Drängler zurücksetzen.
Abwertungen konfrontieren.
Meinungen stehen lassen.
Verhaltenskritik üben.
Klartext reden.
Vom Vorwurf zum Erleben.
Ehrlichkeit fördern.
8. Ausreden ablehnen
Verleugnungen und Verharmlosungen.
Schuldzuweisungen.
Kontrollverlust.
Gewaltrechtfertigung.
Opferhaltung.
9. Zwischen Person und Verhalten trennen
Die Ablehnungsfalle
Die Verständnisfalle
Die Einsichtsfalle
10. Gruppendynamik steuern
Außenseiter
Mobbing
Cliquen
Geschlechterkampf
11. Regeleinhaltung und individuelles Sozialverhalten
Der Lob-Brief
Der Wunsch-Brief
12. Persönlich werden
      Gefühle und Bedürfnisse miteinander teilen
13. Spielerisch leicht
      Konzentration üben
 

Fortbildungsbaustein 3
Wenn zwei sich streiten - hilft ein Dritter!
Mediation und Streitschlichtung
Viele Auseinandersetzungen enden in einer Eskalationsspirale, weil jede Konfliktpartei in ihren Gefühlen und Bedürfnissen verletzt ist und sich rächen möchte. Jeder ist in seiner Sicht der Dinge gefangen und sucht die Schuld beim anderen. Weil keiner bereit ist, als erster auf den anderen zuzugehen, können Missverständnisse nicht geklärt werden und die Fronten verhärten sich. Beide Seiten reagieren empfindlich, und beim geringsten Anlass gibt es neuen Streit.
In solchen Fällen hilft ein festes Konfliktlösungsritual wie die Mediation, bei der eine dritte Person zwischen den Konfliktparteien vermittelt und das Recht auf gewaltfreie Konfliktlösung betont. Ausgebildete Mediatoren, Konfliktlotsen oder Streitschlichter, bringen beide Seiten an einen Tisch, sorgen für eine angenehme Gesprächsatmosphäre, helfen den Konflikt zu verstehen, und unterstützen die Suche nach einer guten Lösung.
Mit Hilfe der Mediation lernen die Beteiligten
-
sich an Gesprächsregeln zu halten und konstruktiv zu streiten,
-
über (verletzte) Gefühle und Bedürfnisse zu reden,
-
sich in andere hineinzuversetzen (Perspektivenübernahme und Einfühlungsvermögen), und andere Sichtweisen zu respektieren,
-
die Hintergründe und Ursachen eines Konflikts besser zu verstehen,
-
konstruktiv mit Wut und Ärger umzugehen und ihre Impulse besser zu kontrollieren,
-
Wünsche zu äußern, Friedensangebote zu machen und fair zu verhandeln,
-
Kompromisse zu finden und Abmachungen einzuhalten.
 
Die Fortbildung richtet sich an alle, die menschliches Verhalten besser verstehen und ihre Kommunikations- und Konfliktlösekompetenzen verbessern möchten. Mediation ist in vielen Situationen einsetzbar. Auch die Ausbildung von Jugendlichen zu Mediatoren, Konfliktlotsen oder Streitschlichtern, wird thematisiert.
Dauer: 8 Tage / ca. 64 Std.
Baustein 3+4 zusammen: 12 Tage / ca. 96 Std.
Die Praxisbegleitung ist integraler Bestandteil der Fortbildungsbausteine 3 und 4. Sie hat zum Ziel, Mediation und TOA nachhaltig in der Struktur der Einrichtung zu verankern und gibt den Fortbildungsteilnehmern die Möglichkeit, eigene Fälle zu reflektieren.
Um die Integration in die Struktur und den Arbeitsalltag einer Einrichtung zu gewährleisten, sollte auf 75 Kinder und Jugendliche mindestens ein Fortbildungsteilnehmer kommen.
Fortbildungsinhalte
Muster der Konfliktlösung.
Grundlagen und Ziele der Mediation.
Ebenen des Verstehens:
Situation und Verhalten.
Gedanken, Gefühle, Bedürfnisse und Bedürfniskonflikte.
Verletzte Bedürfnisse als Quelle von Konflikten.
Kommunikationstechniken:
In die Tiefe gehen: Vertiefungsfragen stellen.
Verständnis zeigen: Kontaktaussagen machen.
Eigenes Konfliktverhalten reflektieren.
Phasen und Struktur der Mediation:
Einleitungsphase.
Klärungsphase.
Lösungsphase.
Vereinbarungsphase.
Rollenverständnis und innere Haltungen:
Hilfe zur Selbsthilfe.
Raum lassen.
Allparteilichkeit.
Ergebnisoffenheit.
Zwischen Person und Verhalten trennen:
Die Ablehnungsfalle.
Die Verständnisfalle.
Die Einsichtsfalle.
Kommunikationsregeln:
Das Gute anerkennen.
Ausreden lassen.
Abwertungen vermeiden.
Meinungen stehen lassen.
Vom Vorwurf zum Bedürfnis.
Vom Du zum Ich.
Von Eigenschaften zum Verhalten.
Vom Allgemeinen zum Eindeutigen.
Perspektivenübernahme, Einfühlungsvermögen und Empathie fördern.
Konfrontation von Schutzbehauptungen:
Verleugnungen und Verharmlosungen.
Schuldzuweisungen.
Kontrollverlust.
Gewaltrechtfertigung.
Opferhaltung.
Das Mediationsprotokoll.
Umgang mit Hindernissen, Blockaden, Widerständen und Schwierigkeiten.
Die organisatorische Verankerung in der Einrichtungsstruktur.
Bedingungen der Nachhaltigkeit.
Fallstricke und ihre Überwindung.
Elternarbeit.
Jugendliche als Mediatoren:
Auswahl.
Ausbildung.
Begleitung.
Praxisbegleitung und Supervision.
 

Fortbildungsbaustein 4
Das machst du wieder gut!
Der Täter-Opfer-Ausgleich im pädagogischen Kontext
Es gibt das schöne Sprichwort: "Zu einem Streit gehören immer zwei." Doch nicht immer sind beide Konfliktparteien gleichermaßen für einen Konflikt verantwortlich. Manchmal wird die Gewalt nur oder überwiegend von einer Seite ausgeübt. Oder es kommt zu Sachbeschädigungen.
In solchen Fällen ist es wichtig, dass den Geschädigten deutlich gemacht wird, dass sie kein Recht auf Gegengewalt aber ein Recht auf Wiedergutmachung haben. Hierzu ist der Täter-Opfer-Ausgleich (TOA) geeignet. Er wird ausschließlich von Erwachsenen geleitet und ist als pädagogische Maßnahme für die Gewalthandelnden verpflichtend. Die Leiter des TOA ergreifen Partei für die Geschädigten. Die Aggressoren werden mit den Folgen der Tat und dem Erleben der Opfer konfrontiert und ihre Schutzbehauptungen und Rechtfertigungsstrategien werden thematisiert. Sie erhalten die Gelegenheit, die verursachten Schäden und Verletzungen durch persönliches Handeln wiedergutzumachen.
Die Geschädigten lernen,
-
ihre Angst zu überwinden und über das Erlittene zu reden,
-
Wiedergutmachungen einzufordern und
-
sich selbstbewusst aber gewaltfrei und damit konstruktiv gegen Gewalt zu wehren.
 
Die Aggressoren lernen,
-
die Opferperspektive und die Folgen ihres Handelns kennen,
-
dass ihr Verhalten persönliche Konsequenzen hat und
-
dass zwar ihr Verhalten abgelehnt wird, nicht aber ihre Person.
 
Die Fortbildung richtet sich an alle, die menschliches Verhalten besser verstehen, ihre Kommunikations- und Konfliktlösekompetenzen verbessern und den Umgang mit Rechtfertigungsstrategien trainieren möchten. Die entsprechenden Techniken sind in vielen Situationen einsetzbar. Auch das Einüben von Interventionstechniken bei Fällen von Ausgrenzung und Mobbing ist Bestandteil der Fortbildung.
Dauer: 8 Tage / ca. 64 Std.
Baustein 3+4 zusammen: 12 Tage / ca. 96 Std.
TOA für ausgebildete Mediatoren: 6 Tage / 48 Std.
Die Praxisbegleitung ist integraler Bestandteil der Fortbildungsbausteine 3 und 4. Sie hat zum Ziel, Mediation und TOA nachhaltig in der Struktur der Einrichtung zu verankern und gibt den Fortbildungsteilnehmern die Möglichkeit, eigene Fälle zu reflektieren.
Um die Integration in die Struktur und den Arbeitsalltag einer Einrichtung zu gewährleisten, sollte auf 75 Kinder und Jugendliche mindestens ein Fortbildungsteilnehmer kommen.
Fortbildungsinhalte
Muster der Konfliktlösung.
Grundlagen und Ziele des TOA.
Rollenverständnis und innere Haltungen:
Verantwortungspädagogik.
Generationengrenze.
Werteklarheit.
Parteilichkeit.
Ebenen des Verstehens:
Situation und Verhalten
Gedanken, Gefühle, Bedürfnisse und Bedürfniskonflikte
Verletzte Bedürfnisse als Quelle von Konflikten.
Kommunikationstechniken:
In die Tiefe gehen: Vertiefungsfragen stellen.
Verständnis zeigen: Kontaktaussagen machen.
Eigenes Konfliktverhalten reflektieren.
Phasen und Struktur des TOA:
Vorbereitungsphase.
Einleitungsphase.
Konfrontationsphase.
Wiedergutmachungsphase.
Indikation und Kontraindikation für den TOA.
Zwischen Person und Verhalten trennen:
Die Ablehnungsfalle
Die Verständnisfalle
Die Einsichtsfalle
Perspektivenübernahme, Einfühlungsvermögen und Empathie fördern.
Konfrontation von Schutzbehauptungen:
Verleugnungen und Verharmlosungen.
Schuldzuweisungen.
Kontrollverlust.
Gewaltrechtfertigung.
Opferhaltung.
Das TOA-Protokoll.
Helfersyndrom, Rettungsfantasien und Täter-Trance.
Umgang mit Hindernissen, Blockaden, Widerständen und Schwierigkeiten.
Die organisatorische Verankerung in der Einrichtungsstruktur.
Bedingungen der Nachhaltigkeit.
Fallstricke und ihre Überwindung.
Elternarbeit.
Praxisbegleitung und Supervision.
 

Umfang der Fortbildungsbausteine
Übersicht
An einem Strang ziehen!
Werte und Regeln vermitteln
  Baustein Std. Tage
1 Das erwarte ich von dir!
Regeln des Zusammen-Arbeitens
32 4
2 Bei STOPP ist Schluss!
Regeln des Zusammen-Lebens
32 4
1 + 2 Regeln des Zusammen-Arbeitens und -Lebens 48 6

Konflikte konstruktiv lösen!
Mediation und Täter-Opfer-Ausgleich (TOA)
  Baustein Std. Tage
3 Wenn Zwei sich streiten - hilft ein Dritter!
Mediation / Streitschlichtung
64 8
4 Das machst du wieder gut!
Täter-Opfer-Ausgleich
64 8
3 + 4 Mediation und Täter-Opfer-Ausgleich 96 12
5 TOA für ausgebildete Mediatoren 48 6

Das System der Schikane
Strategien gegen Mobbing
  Baustein Std. Tage
6 Mobbingprävention und -intervention 48 6

Der Programmzeitraum ist variabel und erstreckt sich meist über ein bis zwei Schuljahre. Je nach Schultyp, Fortbildungsstand und Praxisbegleitungswünschen kann die Anzahl der Fortbildungsstunden auch reduziert oder erhöht werden. An Grundschulen entfällt beispielsweise die Vorbereitung der Schülerstreitschlichter-Ausbildung.
Zwei oder mehr Schulen können nach Absprache eine gemeinsame Veranstaltung buchen.
Druckversionen zum Download
Thomas Grüner - Institut für Konflikt-Kultur - Reichsgrafenstr. 2 - 79102 Freiburg - 0761 - 29 21 943
 

Erfolgskriterien
Konflikt-KULTUR erfüllt die wichtigsten Erfolgskriterien nachhaltig wirksamer Maßnahmen:
1. Soziales Lernen:
Konflikt-KULTUR ist ein umfassendes Fortbildungsprogramm, das auf die Klarstellung und Einhaltung von Regeln und Normen gerichtet ist und die Fähigkeit der Selbstkontrolle, des Stressmanagements, der Eigenverantwortung, der sozialen Konflikt- und Problemlösung und der Kommunikation fördert. Es erfüllt damit alle Kriterien, die laut Düsseldorfer Gutachten (www.duesseldorf.de/download/dg.pdf) erfolgreiche Präventionsmaßnahmen an Schulen auszeichnen.
2. Lebensbezug:
Soziales Lernen ist am effektivsten, wenn die entsprechenden Kompetenzen im Umgang mit den realen Konflikten des Alltags und den damit verbundenen Emotionen trainiert werden. Dies hat nicht nur den Vorteil, dass die Kinder und Jugendlichen dieses Praxiswissen direkt umsetzen können. Auch der Alltag wird von diesen Konflikten spürbar entlastet.
3. Frühzeitigkeit:
Durch frühzeitige Interventionen werden die wichtigsten Hemmfaktoren für Gewalt, nämlich Einfühlungsvermögen und Impulskontrolle gefördert und die Entwicklung destruktiver Verhaltensmuster verhindert.
4. Methodenvielfalt:
Mit den Fortbildungsbausteinen Regeln des Zusammen-Arbeitens, Regeln des Zusammen-Lebens, Mediation und Täter-Opfer-Ausgleich, stehen unterschiedliche Methoden für unterschiedliche Arten von Konflikten und Gewalt zur Verfügung. Dies ermöglicht einen differenzierten und zielgenauen Ansatz.
5. Flexibilität:
Die einzelnen Fortbildungsbausteine und Methoden werden partizipativ den Bedingungen, Bedürfnissen und Besonderheiten der einzelnen Schulen oder Einrichtungen angepasst.
6. Schulentwicklung:
Die einzelnen Methoden beinhalten neben der individuellen Ebene der Konfliktbeteiligten auch die Schul- und Klassenebene. Konflikt-KULTUR ist damit ein Mehr-Ebenen-Programm, das auf das System Schule zielt. Alle am Schulleben Beteiligten sind in die Maßnahmen einbezogen: Lehrer, Schulsozialarbeiter, Schüler, Eltern usw. Damit erfüllt Konflikt-KULTUR beispielsweise auch die Kriterien, die Dan Olweus für ein wirksames Anti-Bullying-Programm aufstellt.
7. Kontinuität:
Alle Methoden werden dauerhaft und über alle Altersstufen hinweg angewandt. Kontinuierlich stattfindende Teamsitzungen und Praxisbegleitung sorgen dafür, dass die entsprechenden Methoden nachhaltig im Alltag und in der Struktur einer Einrichtung verankert und zum integralen Bestandteil des jeweiligen pädagogischen Konzepts bzw. Schulprofils werden.
 
Die Datei text/evalutation.txt wurde leider nicht gefunden.
 

Implementierung
Implementierung in Deutschland und der Schweiz
Das Programm wurde mittlerweile in Deutschland und in der Schweiz an 225 Einrichtungen nachhaltig implementiert. Im Einzelnen sind dies:
5
Jugendhäuser/-bildungsstätten
5
Schülerhorte/Heime
22
Förderschulen
55
Grundschulen
49
Hauptschulen (teilweise mit Werkrealschule)
27
Realschulen
13
Erweiterte Realschulen
10
(Integrierte) Gesamtschulen
1
Waldorfschule
18
Gymnasien
20
Berufsbildende Schulen
Vorteilhaft ist es, wenn möglichst viele Schulen einer Region mit diesen Methoden arbeiten. In Singen am Hohentwiel beispielsweise, arbeiten alle Grund- und Hauptschulen mit den Methoden von Konflikt-KULTUR®. Hier erfahren Kinder und Jugendliche auch bei einem Wechsel zwischen einzelnen Schulen und Schultypen ein Höchstmaß an erzieherischer Orientierung und Verlässlichkeit. Umgekehrt können auch die Lehrer auf einem festen Fundament sozialer Kompetenzen bei den Schülern aufbauen. Der Erziehungsalltag wird entlastet.
 

Förderung
Das Fortbildungsprogramm Konflikt-KULTUR wird u. a. unterstützt und gefördert
vom Institut für Qualitätsentwicklung an Schulen Schleswig-Holstein (IQSH)
vom Landesinstitut für Pädagogik und Medien (LPM) im Saarland
Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung (LI) in Hamburg
Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg
Sozialministerium Baden-Württemberg
von der Fachstelle für Gewaltprävention in Düsseldorf
von den Landesstellen für Jugendschutz
vom Kreisjugendamt Heidelberg
von der Kreisschulpflege Letzi in Zürich
von den Schulämtern Freiburg, Offenburg und Waldshut
von der Stadt Singen
 

Kooperation

Das Fortbildungsprogramm Konflikt-KULTUR wurde von Thomas Grüner und Franz Hilt (AGJ) gemeinsam entwickelt und wird deshalb auch in Kooperation mit dem Referat Kinder- und Jugendschutz der AGJ - Fachverband für Prävention und Rehabilitation in der Erzdiözese Freiburg e.V. angeboten.
www.agj-freiburg.de
 

Kindergarten
Wenn Himmel und Erde sich trennen
Die Entwicklung der Perspektivenübernahme und ihre Folgen
Zwischen vier und fünf Jahren vollzieht sich bei Kindern ein bedeutsamer Entwicklungsschritt. Sie verlassen ihre egozentrische Weltsicht und beginnen zu verstehen, dass jeder Mensch seine eigene Sicht der Dinge hat. Sie können sich in diese unterschiedlichen Perspektiven hineinversetzen und sie als gleichzeitig gültig begreifen.
Im Fortbildungsseminar wird es darum gehen, diesen Entwicklungsschritt und seine Folgen für das Erleben und Verhalten der Kinder zu verstehen und das eigene erzieherische Verhalten daran auszurichten. Unter anderem werden folgende Themen besprochen:
Einfühlungsvermögen fördern
Die Fähigkeit zur Perspektivenübernahme ist die Grundvoraussetzung für Empathie, Einfühlungsvermögen und Mitgefühl und damit der Kern dessen, was Menschlichkeit ausmacht. Mitgefühl ermöglicht soziales Verhalten und wirkt gewalthemmend. Das Einfühlungsvermögen der Kinder zu fördern, zählt deshalb zu den wichtigsten Erziehungsaufgaben in dieser Entwicklungsphase. Dazu werden verschiedene Methoden und Kommunikationstechniken vorgestellt und geübt.
Selbstverantwortung lernen
Da Kinder mit Hilfe der Perspektivenübernahme auch Handlungsfolgen besser abschätzen können, sollten sie für die Folgen unsozialen Verhaltens zunehmend verantwortlich gemacht werden. Die Fortbildung thematisiert, wie dies auf eine wertschätzende Art geschehen kann und wie man die Gegenstrategien der Kinder (Lügen, Heimlichkeiten, Schutzbehauptungen und Rechtfertigungen) konstruktiv konfrontiert.
Geschlechtsidentität stärken
Mit der Fähigkeit zur Perspektivenübernahme ist auch die Fähigkeit zur Selbstreflektion und zum vorausschauenden Denken verbunden. Kinder können nun ein stabiles Bild von sich selbst entwickeln und es in die Zukunft projizieren. Sie entwickeln eine feste Identität und damit auch eine Geschlechtsidentität. Gleichzeitig erkennen sie damit die dauerhafte Unterschiedlichkeit im Geschlecht von Mutter und Vater. In der Fortbildung wird es darum gehen, welche Konflikte sich daraus ergeben und wie damit umgegangen werden kann. In diesem Zusammenhang wird auch die Ödipus-Theorie von Freud thematisiert und ergänzt.
Dauer des Fortbildungsseminars: 1-2 Tage
 

Offene Fortbildungen
Beginn 2006
Termine Fortbildung Information und Anmeldung 
02.-03.05.
12.-13.06.
16.-17.10.
28.-29.11.
 
Mediation und Täter-Opfer-Ausgleich
in Schule und Jugendarbeit 
Katholische Akademie
79104 Freiburg
0761 - 31 91 80 
15.-16.09.
06.11.
 
Regeln des Zusammen-Arbeitens Landesinstitut für Pädagogik
und Medien (LPM)
66125 Saarbrücken
06897 - 79 08 131 
09.-12.09.
08.01.07.
 
Regeln des Zusammen-Arbeitens und
Regeln des Zusammen-Lebens 
Institut für Qualitätsentwicklung an
Schulen Schleswig-Holstein (IQSH)
Anne Keller 0451 - 67 55 3 
23.-26.09. Regeln des Zusammen-Arbeitens und
Regeln des Zusammen-Lebens 
Kinder- und Jugendschutz
24534 Neumünster
Toni Sürken 04321 - 68 41 7 
25.10. Mobbing in der Schule
(für Schulsozialarbeiter/-innen) 
ASG-Bildungsforum
40233 Düsseldorf
Patricia Gawlik 0211 - 17 40 15 3 

Beginn 2007
05.-07.01.
28.04.-02.05.
06.-10.06.
13.-17.10.
05.-07.01.08
3 Tage Mai 08
 
Ausbildung zum zertifizierten
Konflikt-KULTUR-Trainer/-in:
Regeln des Zusammen-Arbeitens
Regeln des Zusammen-Lebens
Mediation
Täter-Opfer-Ausgleich 
Institut für Qualitätsentwicklung an
Schulen Schleswig-Holstein (IQSH)
Anne Keller 0451 - 67 55 3 
26.-27.02.
11.05.
 
Regeln des Zusammen-Lebens Landesinstitut für Pädagogik
und Medien (LPM)
66125 Saarbrücken
06897 - 79 08 131 
29.-30.01.
01.-02.03.
07.-08.05.
 
Strategien gegen Mobbing AGJ
Referat Kinder- und Jugendschutz
79102 Freiburg
0761 - 21807-41 
26.-27.11.
03.-04.03.08
03.-04.09.08
 
Strategien gegen Mobbing Jugendamt
Fachstelle Gewaltprävention
Düsseldorf
0211-89-95105 

Beginn 2008
19.-20.02.
03.-04.04.
16.-17.06.
 
Strategien gegen Mobbing AGJ
Referat Kinder- und Jugendschutz
79102 Freiburg
0761 - 21807-41
sigrun.kelp@agj-freiburg.de 
25.-26.02.
30.05.
 
Regeln des Zusammen-Lebens Landesinstitut für Pädagogik
und Medien (LPM)
66125 Saarbrücken
06897 - 79 08 131
HWeber@lpm.uni-sb.de 
07.-08.04.
27.-28.05.
12.-13.09
2 Tage 2009
 
Ausbildung zum zertifizierten
Konflikt-KULTUR-Trainer/-in:
Regeln des Zusammen-Arbeitens 
Landesinstitut für Pädagogik
und Medien (LPM)
66125 Saarbrücken
06897 - 79 08 131
HWeber@lpm.uni-sb.de 
17.-20.05. Regeln des Zusammen-Arbeitens und
Regeln des Zusammen-Lebens 
Kinder- und Jugendschutz
24534 Neumünster
04321 - 26 792 - 14
jugendschutz@kinderundjugendarbeit.de 
02.-03.06.
08.10.
12.12.
 
Regeln des Zusammen-Arbeitens AGJ
Referat Kinder- und Jugendschutz
79102 Freiburg
0761 - 21807-41
sigrun.kelp@agj-freiburg.de 
27.-30.09. Täter-Opfer-Ausgleich Kinder- und Jugendschutz
24534 Neumünster
04321 - 26 792 - 14
jugendschutz@kinderundjugendarbeit.de 
17.10.
12.-13.11.
16.-17.02.09
 
Regeln des Zusammen-Lebens AGJ
Referat Kinder- und Jugendschutz
79102 Freiburg
0761 - 21807-41
sigrun.kelp@agj-freiburg.de 
01.-02.12.
15.-16.01.09
31.03.-01.04.09
15.-16.06.09
20.-21.10.09
 
Mediation und Täter-Opfer-Ausgleich AGJ
Referat Kinder- und Jugendschutz
79102 Freiburg
0761 - 21807-41
sigrun.kelp@agj-freiburg.de 
 

Hilfe bei Konflikten
Bei Konflikten
zwischen Erwachsenen und zwischen Kindern und Jugendlichen,
in Paarbeziehungen, Teams, Schulklassen, Kollegien und Organisationen,
zwischen Paaren, Nachbarn, Teams, Schulklassen, Kollegien und Organisationen,
zwischen Erwachsenen und Heranwachsenden (Lehrer-Schüler, Eltern-Kinder, Ausbilder-Auszubildende etc.),
zwischen Eltern und Lehrern, Erzieherinnen, Schulleitung etc.
zwischen Vorgesetzten und Mitarbeitern,
usw.
bieten wir im Rahmen von Kriseninterventionen und mit Hilfe von Beratung, Mediation, Täter-Opfer-Ausgleich und anderen Interventionstechniken unsere Unterstützung an.
Auch bei Mobbing in Schulklassen oder am Arbeitsplatz bieten wir unsere Hilfe an.
 

Supervision, Beratung, Coaching
Wir bieten Fachkräften aus den Bereichen
(Sozial-) Pädagogik,
Sozialarbeit,
Psychologie,
Erziehung,
Erwachsenenbildung und
Berufsausbildung
in
Schulen,
Kinder- und Jugendhilfeeinrichtungen (Jugendhäuser, Horte, Kindergärten etc.),
Betrieben und
Vereinen
Supervision, Beratung und Coaching an.
Dieses Angebot richtet sich sowohl an Gruppen, als auch an Einzelne und schließt die Leitungsebene mit ein.
Ein Szenario im Rahmen einer individuellen Beratung könnte beispielsweise folgendermaßen aussehen:
Wir schauen uns Ihre Arbeit vor Ort an, oder Sie nehmen Ihre Arbeit auf Video auf. Auf der Basis dieses Datenmaterials arbeiten wir gezielt an ausgesuchten Fragestellungen:
Innere Haltungen
Körpersprache
Grenzen setzen
Kommunikation
Gruppendynamik
Führungsstil
Umgang mit schwierigen Fällen
etc.
 

Pädagogische Tage
Pädagogische Tage können keine Fortbildung ersetzen. Ohne längerfristiges Engagement lassen sich bestimmte Ansätze und Methoden nicht vermitteln und dauerhaft in den Schulalltag integrieren. Die hier vorgeschlagenen Themen sollen Impulse geben und Lust auf Mehr machen.
Möchte ein Kollegium an ganz bestimmten eigenen Fragestellungen arbeiten, stehe ich auch als Moderator und Prozessbegleiter zur Verfügung.
 

Pädagogischer Tag - Werte und Regeln
8:30 Uhr
An einem Strang ziehen
Schülern Werte und Regeln vermitteln
Kinder und Jugendliche wollen wissen wie weit sie gehen können. Sie brauchen Lehrer, die klare Werte vertreten und die ihnen mit Hilfe einheitlicher Regeln Sicherheit, Halt und Struktur geben. Anhand praktischer Beispiele aus dem Schulalltag wird thematisiert, wie man Schülern Grenzen setzt und Arbeitshaltungen vermittelt und wie man das Recht auf störungsfreien Unterricht konsequent, aber nicht bestrafend, durchsetzt.
10:30 Uhr
Praktische Vertiefung
Unter folgenden Themen kann eines ausgewählt werden:
1. Störungsfreier
    Unterricht
Es wird eine Ruhe-Regel vorgestellt und geübt, mit deren Hilfe verbale Unterrichtsstörungen reduziert und die Konzentration und Selbstkontrolle der Schüler gestärkt wird.
2. Unterrichts-
    voraussetzungen
Gemeinsam wird eine Regel zu den Unterrichtsvoraussetzungen Pünktlichkeit, Hausaufgaben oder Arbeitsmaterial erarbeitet.
3. Benimm-Regeln
Gemeinsam mit dem Kollegium werden Regeln entwickelt, die sich auf Etikette, höfliche Umgangsformen und gutes Benehmen beziehen.
4. Schulhaus
Gemeinsam mit dem Kollegium werden Regeln entwickelt, die sich auf gemeinsam genutzte Räume oder auf das Zusammenleben im Schulgelände bzw. auf dem Schulhof z. B. in den Pausen bezieht.
5. Arbeit an der Schul-
    oder Hausordnung
Eine bereits bestehende Schul- oder Hausordnung, wird gemeinsam optimiert.
16:30 Uhr
Ende
 

Pädagogischer Tag - Strategien gegen Mobbing
Mobbing,
das systematisch wiederholte Schikanieren von Einzelnen, tritt vor allem in Zwangsgemeinschaften auf, aus denen Kinder und Jugendliche nicht so einfach "fliehen" können, z. B. in Ausbildungseinrichtungen, Heimen, Horten und der Schule. Das Phänomen ist nicht neu. Neu sind Erkenntnisse zu Ausmaß, Folgen und unzureichenden Interventionsmöglichkeiten.
Nach aktuellen Untersuchungen leiden in jeder Schulklasse etwa ein bis zwei Kinder unter den fortwährenden Attacken ihrer Mitschüler oder Mitschülerinnen. Schulverweigerung und/oder körperliche Beschwerden zeigen die große psychische Belastung der "Opfer".
Von Lehrern, Erzieherinnen, Sozialarbeiterinnen und Ausbildern wird das Problem häufig übersehen oder tabuisiert. Es herrscht oft Ratlosigkeit im Umgang mit den Betroffenen. Nicht zu unterschätzen ist die Gefahr, dass jeder Schritt in die falsche Richtung die Situation des betroffenen Kindes erheblich verschlimmern kann.
Nach der Definition von Mobbing und der Abgrenzung von anderen Formen der Gewalt wird die Entstehung und Dynamik von Mobbing beschrieben und es werden Interventionsmöglichkeiten vorgestellt und geübt.
Zeit
8:30 - 16:30 Uhr
 

Pädagogischer Tag - Konfliktlösekompetenzen
08:30 Uhr
Erziehungsfallen
Es werden wichtige Erziehungsgrundsätze, wie die Trennung von Person und Verhalten vorgestellt und häufige Erziehungsfallen wie die Ablehnungs-, Verständnis- und Einsichtsfalle thematisiert.
Perspektivenübernahme
Die Förderung von Einfühlungsvermögen und Empathie ist ein wichtiger Baustein sozialen Lernens und der Gewaltprävention. Voraussetzung dafür ist die Fähigkeit sich in andere hineinzuversetzen und deren Perspektive zu übernehmen. Es werden Techniken zur Förderung der Perspektivenübernahme vorgestellt und geübt.
Wiedergutmachungen
Damit Kinder und Jugendliche aus Konsequenzen lernen können, müssen sie für Schäden und Verletzungen eine persönliche Wiedergutmachung leisten. Es werden verschiedene Wiedergutmachungskategorien und dazugehörige Beispiele erarbeitet.
12:30 Uhr
Gemeinsames Mittagessen
13:30 Uhr
Rechtfertigungsstrategien
Kinder und Jugendliche verfügen in vielen Fällen bereits über ausgeklügelte Schutzbehauptungen, um sich nicht verantwortlich für unsoziales Verhalten fühlen zu müssen: "Das war doch keine Absicht! Ich hab doch nur Spaß gemacht! Der hat mich doch provoziert!" sind Beispiele dafür. Es werden unterschiedliche Arten von Rechtfertigungen vorgestellt und ihre Konfrontation geübt.
16:30 Uhr
Ende
 

Pädagogischer Tag - Menschenrechte
08:30 Uhr
Erziehungsfallen
Es werden wichtige Erziehungsgrundsätze, wie die Trennung von Person und Verhalten vorgestellt und häufige Erziehungsfallen wie die Ablehnungs-, Verständnis- und Einsichtsfalle thematisiert.
Menschenrechte
Jeder Schüler und jeder Lehrer hat das Recht auf seelische und körperliche Unversehrtheit und Eigentumsrechte. Es wird eine Methode gezeigt, wie Schüler an diese Thematik herangeführt werden können und wie daraus Klassenregeln entstehen.
Lob- und Wunschbriefe
Es wird eine Methode gezeigt, wie Schüler sich gegenseitig für die Einhaltung der Menschenrechte Anerkennung geben und wie sie die Einhaltung dieser Rechte von Mitschülern auf wertschätzende Art einfordern können.
Wiedergutmachungen
Damit Kinder und Jugendliche aus Konsequenzen lernen können, müssen sie für Schäden und Verletzungen eine persönliche Wiedergutmachung leisten. Es werden verschiedene Wiedergutmachungskategorien und dazugehörige Beispiele vorgestellt.
12:30 Uhr
Gemeinsames Mittagessen
13:30 Uhr
Wehr dich
Es wird eine Methode vorgestellt, wie Schüler sich gegen Übergriffe gewaltfrei wehren können.
16:30 Uhr
Ende
 

Vorträge
An einem Strang ziehen
Schülern Werte und Regeln vermitteln

Die Kunst der Grenzziehung
Konsequent erziehen - erfolgreich erziehen

Was Kinder stark und glücklich macht
Bedürfnisorientierte Erziehung
Abendvorträge 2008
08.01. 19:30 Uhr Kant-Gymnasium Weil am Rhein 
29.01. 20:00 Uhr Bildungszentrum Weissach im Tal 
18.02. 20:00 Uhr Kindergarten Schenkenzell 
20.02. 20:00 Uhr Neunlinden-Schule Elzach 
12.03. 19:30 Uhr Schule Ahorn Zürich 
02.04. 19:30 Uhr Pfingstbergschule Mannheim 
23.04. 19:30 Uhr Realschule Löffingen 
23.10. 20:00 Uhr AWO Elternschule Gengenbach 
26.11. 20:00 Uhr Robert Bosch Gymnasium Wendlingen/Neckar 
Abendvorträge 2009
23.04. 20:00 Uhr Grund- und Hauptschule Wolfach 

Vortragsdauer für alle Vorträge: 1, 5 Stunden
 

Vortrag: An einem Strang ziehen
Schülern Werte und Regeln vermitteln
Viele Alltagskonflikte an Schulen entstehen im Unterricht zwischen Lehrern und Schülern. Die Quelle dieser Konflikte liegt in den Leistungsanforderungen, die Lehrer an Schüler stellen müssen. Eine Möglichkeit das Unterrichtsverhalten positiv zu beeinflussen besteht in einer möglichst großen Vielfalt an Unterrichtsmethoden, in der lebenspraktischen Gestaltung des Unterrichts und in der individuellen Förderung einzelner Schüler. Genauso wichtig jedoch ist ein konsequenter, auf die Klarstellung und Einhaltung von Regeln und Normen ausgerichteter Erziehungsstil. Wenn es um verbale und nonverbale Unterrichtsstörungen geht, sind klare Grenzen gefragt, denn die Schüler wollen wissen, wie weit sie gehen können. Sie brauchen Lehrer, die ihnen mit Hilfe von Regeln Halt geben. Sie müssen wissen, was von ihnen erwartet wird und was erlaubt ist und was nicht.
Anhand praktischer Beispiele aus dem Schulalltag wird thematisiert,
-
wie man Schülern Werte und Regeln vermittelt und wie man ihnen Grenzen setzt,
-
wie Grenzen und Verhaltensregeln auch ohne Bestrafung erfolgreich durchgesetzt werden und
-
was dies für die eigene Rolle als Lehrer/-in bedeutet.
 

Vortrag: Die Kunst der Grenzziehung
Konsequent erziehen - erfolgreich erziehen
Grenzen zu setzen, ist eine der wichtigsten erzieherischen Aufgaben, denn Kinder und Jugendliche wollen wissen, wie weit sie gehen können. Grenzen geben ein Gefühl der Sicherheit und Orientierung. Kinder und Jugendliche brauchen Erwachsene, die durch Regeln und Rituale, Halt und Geborgenheit vermitteln. Sie müssen wissen, was von ihnen erwartet wird und was erlaubt ist und was nicht.
Mit Hilfe praktischer Beispiele aus dem Erziehungsalltag von Schule und Familie wird thematisiert,
-
wie man Kindern und Jugendlichen Werte und Regeln vermittelt und wie man ihnen Grenzen setzt,
-
wie Grenzen und Verhaltensregeln auch ohne Bestrafung erfolgreich durchgesetzt werden und
-
was dies für die eigene Rolle in der Erziehung bedeutet.
 

Vortrag: Was Kinder stark und glücklich macht
Bedürfnisorientierte Erziehung
Wer sich heute in Erziehungsfragen Rat holen möchte, kommt häufig vom Regen in die Traufe. Eine unüberschaubare Zahl von Erziehungsratgebern hat aus der Wahl längst eine Qual gemacht. Hinzu kommen widersprüchliche Erziehungsbotschaften. Während der eine Ratgeber behauptet "Kinder brauchen gute Eltern", fordert der andere "Kinder brauchen böse Eltern". Viele sind am Ende unsicherer als zuvor und kommen vielleicht zu dem resignierenden Schluss: "Wer nicht erzieht, macht auch nichts falsch?"
Ziel des Vortrags ist es, Ordnung in dieses Chaos zu bringen und die täglichen Erziehungsaufgaben klar und überschaubar zu machen. Unter anderem werden folgende Fragen beantwortet:
-
Welches sind die wichtigsten Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen?
-
Wie können sie gestillt werden?
-
Welche Konflikte ergeben sich aus der Unterschiedlichkeit dieser Bedürfnisse?
-
Wie können diese Konflikte gelöst und die Bedürfnisse in ein Gleichgewicht gebracht werden?
 

Eltern
An einem Strang ziehen
Alle Fortbildungen verfolgen das Ziel positive Beziehungen zu den Eltern aufzubauen und konstruktiv mit diesen zusammenzuarbeiten. Eltern profitieren auf vielfältige Weise von den Methoden des Fortbildungsprogramms Konflikt-KULTUR und werden im Sinne einer Erziehungsgemeinschaft zur Mitarbeit eingeladen. Besonders großer Wert wird darauf gelegt, Eltern über das positive Sozialverhalten und über die Entwicklungsfortschritte ihrer Kinder zu informieren. Auf Wunsch der jeweiligen Einrichtung können Eltern auch an einzelnen Fortbildungsmaßnahmen teilnehmen.
Weitere Angebote:
1. Elternvorträge
Die Kunst der Grenzziehung
Konsequent erziehen - erfolgreich erziehen
Was Kinder stark und glücklich macht
Bedürfnisorientierte Erziehung
2. Erziehungsseminare und
    Elternkurse
Vertiefende ein- und mehrtägige Erziehungsseminare und Elternkurse zu den Vortragsthemen.
 

Referenzen (eine Auswahl)
Aktion Kinder und Jugendschutz (AKJS) 24105 Kiel
Arbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz (AJS)
Landesstelle NRW e. V.
50676 Köln
Arbeitsgemeinschaft Gesundheit
79081 Freiburg
Bildungswerk
72517 Sigmaringendorf
Centrum für angewandte Politikforschung (CAP)
81675 München
DaimlerChrysler AG
76568 Gaggenau
Deutsches Forum für Kriminalprävention (DFK)
53113 Bonn
Deutsches Jugendinstitut
06110 Halle
Diözesan-Caritasverband Freiburg
79111 Freiburg
DPT - Deutscher Präventionstag GmbH
30169 Hannover
Evangelische Akademie
73087 Bad Boll
Fachstelle für Gewaltprävention
40200 Düsseldorf
Friedrich-Ebert-Stiftung
04109 Leipzig
Institut für berufliche Bildung
und Weiterbildung e. V. (ibbw)
37073 Göttingen
Institut für Qualitätsentwicklung
an Schulen Schleswig-Holstein (IQSH)
24119 Kronshagen
Jugendhilfezentrum St. Anton
79359 Riegel
Katholische Akademie
79104 Freiburg
Kinderhaus Bernhard von Baden
79104 Freiburg
Konrad-Adenauer-Stiftung
79098 Freiburg
Kreisjugendamt
69036 Heidelberg
Kreisschulpflege Letzi
CH - 8048 Zürich
Landesakademie für Fortbildung
und Personalentwicklung an Schulen Comburg
74523 Schwäbisch Hall
Landesakademie für Fortbildung
und Personalentwicklung an Schulen
78166 Donaueschingen
Landesinstitut für Lehrerbildung
und Schulentwicklung
22529 Hamburg
Landesinstitut für Pädagogik und Medien (LPM)
66125 Saarbrücken
Landesstelle Jugendschutz Niedersachsen (LJS)
30175 Hannover
Malteser
79100 Freiburg
Ministerium für Kultus, Jugend und Sport
70029 Stuttgart
Oberschulamt
79098 Freiburg
Polizeifortbildungsinstitut (PFI)
41460 Neuss
Psychologische Beratungsstelle
für Eltern, Kinder und Jugendliche
79539 Lörrach
Sozialdienst Katholischer
Frauen und Männer (SKFM)
40476 Düsseldorf
Sozialministerium Baden-Württemberg
70174 Stuttgart
Staatliches Schulamt
79100 Freiburg
Stadtjugendpflege
78224 Singen
Stoll-VITA-Stiftung
79761 Waldshut
 

Publikationen
Bücher
Grüner, Th. (2005).
Was Kinder
stark und glücklich macht.

Die kleine Elternschule.
Freiburg: Herder-Verlag.
In diesem Buch werden fünf elementare Grundbedürfnisse von Kindern und Jugendlichen beschrieben. Es sind die Bedürfnisse nach Sicherheit, Liebe, Freiheit, Spaß und Anerkennung. Es wird gezeigt, welche Konflikte sich aus diesen teils widersprüchlichen Bedürfnissen ergeben und wie es gelingen kann, diese Bedürfnisse in ein dynamisches Gleichgewicht zu bringen.
(bei Amazon bestellen)
Grüner, Th. & Hilt, F. (2004)
"Bei STOPP ist Schluss!"
Werte und Regeln vermitteln.
Lichtenau: AOL-Verlag.
Dieses praxisnahe Buch, enthält bewährte Methoden für Lehrerinnen und Lehrer aller Schultypen und Klassenstufen. Es wird beschrieben, wie man Schulklassen souverän führt; Werte, Arbeitshaltungen und Regeln vermittelt; die Lernmotivation steigert; durch Teamarbeit Kraft spart; Burnout verhindert; Soziale Kompetenzen fördert sowie das Gemeinschaftsgefühl und den Zusammenhalt von Schulklassen stärkt.
(bei Amazon bestellen)
Durach, B., Grüner, Thomas
& Napast, N. (2002).
"Das mach ich wieder gut!"
Lichtenau: AOL-Verlag.
Mediation -
Täter-Opfer-Ausgleich -
Regeln lernen.
Soziale Kompetenz und
Gewaltprävention
an Grundschulen.
In diesem Buch werden unsere Arbeitsmethoden vorgestellt. Der Schwerpunkt liegt auf der detaillierten Beschreibung der Methoden Mediation und Täter-Opfer-Ausgleich. Die Methodenbeschreibung gilt für alle Schultypen und Altersstufen.
Die Beispiele kommen aus dem Grundschulbereich.
(bei Amazon bestellen)
 
 
 
 
 
Reinbold, CJ. (Hrsg.) (2002)
Konflikt-KULTUR.
Soziale Kompetenz und Gewaltprävention.
Berichte aus der Praxis.
Freiburg: AGJ-Verlag.
Zehn Einrichtungen von der Grundschule bis zur Realschule und von der Gewerbeschule bis zum Jugendhaus berichten aus unterschiedlichsten Perspektiven von ihren Erfahrungen mit dem "Konflikt-KULTUR"-Programm. Ergänzt werden diese Erfahrungsberichte mit Grundlagenartikeln und Ergebnissen aus drei empirischen Untersuchungen und einer Evaluationsstudie.
(bei Amazon bestellen)
Fachartikel (Auswahl)
Grüner, T. (2006). Erfolgsbedingungen von Mehr-Ebenen-Programmen zur Gewaltprävention. In B. Bannenberg & D. Rössner (Hrsg.), Erfolgreich gegen Gewalt in Kindergärten und Schulen (S. 81-134). München: Verlag C. H. Beck.
Käppler, C., Grüner, T., Höfler, S. & Hilt, F. (2006). Schule und Konflikt-KULTUR®. In H.-C. Steinhausen (Hrsg.), Schule und psychische Störungen (S. 311-328). Stuttgart: Kohlhammer.
Grüner, T. (2004). Konflikt-KULTUR®. Soziale Kompetenz und Prävention. In P. Rieker (Hrsg.), Der frühe Vogel fängt den Wurm!? Soziales Lernen und Prävention von Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit in Kindergarten und Grundschule. (S. 26-32). Halle: Deutsches Jugendinstitut.
Grüner, T. (2003). Konflikt-KULTUR®. Soziale Kompetenz und Prävention. forum kriminalprävention, 1, 18-21.
Glattacker, M., Engel, E.-M., Hilt, F., Grüner, T. & Käppler, C. (2002). Ist Gewaltprävention an Schulen wirksam? - Eine erste Bilanz über das Präventionsprogramm "Konflikt-KULTUR". Psychologie in Erziehung und Unterricht, 49, 132-144.
Grüner, T. & Hilt, F. (2001). Konflikt-KULTUR®. Ein Programm zur Prävention und Intervention bei Aggression und Gewalt an Schulen. Lehren und Lernen, 6, 3-11.
Hilt, F., Grüner, T., Engel, E.-M. & Glattacker, M. (2000). Mitmischen - Schule gestalten. Ein Partizipationsprojekt. Prävention, 1, 22-26.
Grüner, T. & Hilt, F. (1999). Die Kirche im Dorf lassen. Vorteile, Grenzen und Konsequenzen der Peer-Mediation an Schulen. Pro Jugend, 4, 15-18.
Grüner, T. & Hilt, F. (1998). Prävention durch Schulentwicklung. Grundlagen für die Entwicklung schulischer Präventionskonzepte am Beispiel des Anti-Gewalt-Programms "Konflikt-KULTUR®". Jugend und Gesellschaft, 3, 12-16.
 

Institutsleitung


Thomas Grüner
Dipl.-Psychologe, Psychotherapeut (HPG), Supervisor

Ausbilder für Mediation und Täter-Opfer-Ausgleich.

Mehrjährige Tätigkeit im Kinder- und Jugendschutz.

Gründer und Leiter des Instituts für Konflikt-Kultur in Freiburg.

Seit 1997 in der Organisations- und Schulentwicklung tätig.
T. Grüner
 

Kontakt
Institut für Konflikt-Kultur
Thomas Grüner
Hurstweg 62a
79114 Freiburg
Tel.:   0761 - 29 21 943
Mobil: 0173 - 66 12 363
 

Impressum
Institut für Konflikt-Kultur
Soziale Kompetenz und Prävention
Thomas Grüner
Hurstweg 62a
79114 Freiburg
Tel.: 0761 - 29 21 943
Mobil: 0173 - 66 12 363
Copyright
Alle Texte und Inhalte:
© 2006 Konflikt-Kultur®
Soziale Kompetenz und Prävention
Webdesign
Maria Eggebrecht
Grafik und Design
Tel: 0761-6008069
Programmierung
Andreas Eggebrecht
MediaDesign

Tel: 0761-137 46 24